Tradition

Halber Tag für den Aufbau: Weihnachtskrippe in der Inzeller Pfarrkirche ist wieder Blickfang

Die Krippe wurde in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell von Regina und Christian Holzner aufgebaut und kann von allen besichtigt werden.
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Die Krippe wurde in der Pfarrkirche St. Michael in Inzell von Regina und Christian Holzner aufgebaut und kann von allen besichtigt werden.
  • vonHelmut Wegscheider
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Ein besonderer Blickfang in der Adventszeit bis ins neue Jahr ist die Krippe in der Pfarrkirche St. Michael. Seit Anfang Dezember steht sie nun wieder mit Maria und Josef, Ochs und Esel, vielen Schafen und Hirten in besonderen Gewändern und mit Engel.

Inzell – Die Krippe ist im Detail liebevoll dekoriert mit besonderen Steine, Wurzeln, Holzteilen und Moos. Aufgebaut haben diese sehr spezielle Krippe auch heuer wieder Regina und Christian Holzner in mühevoller Arbeit. Ursprünglich haben Peter Holzner senior und seine Frau Mina das Kripperl vor über 20 Jahren wieder „ins Leben gerufen“, denn es war zur damaligen Zeit verwaist. Der Wiederaufbau war die eine Sache, das Drumherum die andere. Sepp Thalhauser hatte damals das Gestell mit Glas errichtet und einige Inzeller Frauen haben für die geschnitzten Figuren Kleider genäht. So konnten die Figuren und die Tiere der Bevölkerung wieder präsentiert werden.

Aufbau dauert mindestens einen halben Tag

Seit vier Jahren haben nun Regina und Christian Holzner den Aufbau übernommen und machen das mit Freude. „Es braucht doch eine gewisse Zeit, bis wieder alles steht. Mindestens einen halben Tag muss man dafür schon investieren“. Und es ist nicht nur das Aufstellen in der Kirche, Moos muss jedes Jahr neu gesucht werden, Steine erneuert, zum Teil neue Tiere angeschafft werden und besondere Wurzeln oder Äste mit eingebaut werden. Über Spenden, die direkt an der Krippe eingeworfen werden können, ist es möglich, immer neues Material für die Krippe nachzukaufen.

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Für Kinder ist die Krippe ein Hingucker

Noch fehlen natürlich das Jesuskind, das erst am Heilig. Abend in die Krippe gelegt wird, und die Heiligen drei Könige, die erst Anfang Januar den Steinweg hinauf zur Krippe erklimmen werden. Vor allem für die Kinder ist es ein echter Anziehungspunkt in der Kirche. „Ich kenne einige Familien, die jedes Jahr gezielt den Weg in die Kirche suchen, um sich mit den Kindern die Krippe anzuschauen. Die stehen dann mit großen Augen davor und begutachten die vielen Tiere, die in und um den Stall stehen. Wichtig ist, dass die Krippe lebt“, so Christian Holzner.

Krippe ist bis Maria Lichtmeß ausgestellt

Das Ganze bleibt bis Maria Lichtmess in der Pfarrkirche stehen und wird erst dann wieder weggeräumt. Die wieder verwertbaren Sachen kommen ins Turmkammerl im Glockenturm und die Figuren werden wie bisher in der Sakristei aufbewahrt, ehe sie dann wieder Anfang Dezember 2021 in die Kirche dürfen.

Auf jeden Fall sollte man sich die Krippe genau anschauen, vor allem dann, wenn alle Figuren an ihrem Platz sind. Es ist einen Besuch wert.

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