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Aus der Bürgerversammlung

„Weichen für die Zukunft der Gemeinde Wössen sind gestellt“

In der Bürgerversammlung der Gemeinde Unterwössen zog Bürgermeister Ludwig Entfellner ein positives Resümee: „Wir dürfen mit dem gemeinschaftlich Geleisteten sehr zufrieden sein.“
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In der Bürgerversammlung der Gemeinde Unterwössen zog Bürgermeister Ludwig Entfellner ein positives Resümee: „Wir dürfen mit dem gemeinschaftlich Geleisteten sehr zufrieden sein.“
  • VonBärbel vom Dorp
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Rund 190 Bürger hatten sich zur diesjährigen Bürgerversammlung im Restaurant „Poststüberl“ in Oberwössen eingefunden. Nach der letztjährigen Versammlung im „Alten Bad“ in Unterwössen war heuer turnusgemäß wieder Oberwössen der Gastgeber.

Unterwössen – Nicht ohne Stolz blickte Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU) zunächst auf das Erreichte der jüngsten Vergangenheit zurück. Dabei spannte er den Bogen von der Radwegeverbindung von Unterwössen nach Marquartstein nach 25 Jahren der Planung. Auch eine Ampellösung am Rathaus, die fortlaufende Umrüstung auf LED-Lampen in den Straßen und am Sportplatz, die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen am Kanalnetz mit Kosten von rund 200.000 Euro sowie der Abbau von Hochspannungsleitungen wurden geschafft.

Kreisaltenheim eine Zukunftsmaßnahme

Als wichtige Zukunftsmaßnahmen bezeichnete der Bürgermeister ein neues Kreisaltenheim in Unterwössen und die gemeindliche Übernahme der Wasserversorgung. Auf der Agenda für 2024 steht zudem die Sanierung der Achenbrücke, vorher noch eine zweite Krippengruppe und eine vierte Gruppe im Kindergarten.

Hinsichtlich des Kindergartens hatte sich der Gemeinderat aus Kostengründen gegen einen Neubau und für eine Bestandserhaltung mit einem entsprechenden An- und Umbau ausgesprochen.

Als anspruchsvollste Maßnahme für die nächsten Jahre bezeichnete der Rathauschef erneut Investitionen für die Schule. Nach Erneuerungen und Erweiterungen in bereits abgeschlossenen Bauabschnitten mit Kosten von zwei Millionen Euro seien nun in den nächsten Bauabschnitten der Bau der offenen Ganztagsschule sowie Verbesserungen im Energiesektor und der Digitalisierung mit geplanten Kosten von 1,8 Millionen Euro an der Reihe.

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Was die Themen Energie und Klima angeht, hat sich nach Entfellners Worten die Gemeinde an einer Potenzialanalyse vom Landkreis über Windkraft beteiligt. Die Machbarkeit hängt noch von rechtlichen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen ab. „Für die Zukunft tut sich hier aber was“, so der Bürgermeister. Über den weiteren Ausbau von Photovoltaikanlagen laufen derzeit Prüfungen, „denn viele Dächer im Ort sind noch frei“.

Gute Nachrichten bei den Finanzen

Einen „Blackout“ – nach Ansicht Entfellners das „Unwort des Jahres“ – wollte er lieber als „Stromausfall infolge von Energieknappheit“ bezeichnen. Ebenso wie die Bundesnetzagentur sieht auch er einen flächendeckenden Stromausfall als eher für unwahrscheinlich an. Die kritische Infrastruktur von Feuerwehr, Wasserversorgung, Tankstellen und Altenheimen sei abgesichert. Trotzdem arbeite man zusammen mit den Gemeinden und dem Landkreis vorsorglich an einem Krisenmanagementplan. Gute Nachrichten gab es bei den Finanzen.

Verschuldung abgebaut

So konnten die Verschuldung abgebaut und die Rücklagen aufgestockt werden. Zu den positiven Aspekten gehörte laut Entfellner auch die Fertigstellung des Vereinsstadels in Oberwössen mit Gemeindekosten von 30.000 Euro, der Wössner Wochenmarkt und das mit einem Preis ausgezeichnete „elementar wichtige Alte Bad“ als Kommunikationszentrum für Bürger.

Nach genau 90 Minuten Redezeit über Rück- und Ausblicke zog der Rathauschef ein positives Resümee: „Wir dürfen mit dem gemeinschaftlich Geleisteten sehr zufrieden sein. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt.“ So sahen es offenbar auch die Bürger. Es gab keine kritischen Wortmeldungen.

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