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RANDSTREIFEN WERDEN PFLICHT

Wasserwirtschaftsamt Traunstein informiert über neues Gesetz

Mehr Platz für natürlichen Bewuchs und Artenvielfalt sollen die neuen Gewässerrandstreifen bringen, die das bayerische Naturschutzgesetz vorschreibt, teilt das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit.

Traunstein – Auf einer Breite von fünf Metern entlang natürlicher Gewässer dürften diese Randstreifen weder acker- noch gartenbaulich genutzt werden. Als Grünland genutzte Flächen seien nicht betroffen von dieser Neuerung. Dieses war im Zuge des Volksbegehrens „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern“ in Kraft getreten.

Wo im Amtsbezirk Gewässerrandstreifen angelegt werden müssen, werde aus einer Karte ersichtlich, die Mitarbeitende des Wasserwirtschaftsamtes in Traunstein erarbeiteten.

Es ist nicht immer erkennbar, an welchen Gewässern Randstreifen anzulegen sind, deswegen gilt per Naturschutzgesetz, dass die Randstreifen nicht an künstlichen Gewässern erforderlich seien. Dazu zählten Kanäle und Entwässerungsgräben. Ebenfalls nicht notwendig seien sie entlang von Verrohrungen und grünen Gräben mit Grasbewuchs. Um Klarheit für die Grundbesitzer zu schaffen, seien die Experten der Behörde in Traunstein unterwegs.

Wie das Wasserwirtschaftsamt mitteilt, erfüllen die Randstreifen mehrere Funktionen im Naturhaushalt: Sie böten in und um Gewässern lebenden Arten Lebensräume und würden auf diese Weise die Artenvielfalt stärken. Zudem dienen sie als Puffer gegen Einträge wie Düngemittel und bieten Schutz vor Erosion.

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Die Karte, die sogenannte Gewässerrandstreifenkulisse, soll vor allem dazu dienen, Landwirten Planungssicherheit zu geben. An eindeutig natürlichen Bächen gilt die Pflicht zur Anlage der Randstreifen bereits. Bei unklaren Fällen müssten die Randstreifen erst nach der Veröffentlichung der Hinweiskarte im Juli 2022 verpflichtend angelegt werden. (re)

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