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Gemeinderat genehmigt Kostenänderungen

Wassergebühren in Chieming steigen – Abwasserpreis sinkt

Gewitterwolken in Chieming.
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Gewitterwolken in Chieming.

Einstimmig billigte der Chieminger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die neu kalkulierten Gebühren für Wasser und Abwasser ab dem Jahr 2022. Da größere Investitionen im Leitungsnetz anstehen, verteuert sich der Kubikmeter Wasser von einem Euro auf 1,29 Euro.

Chieming – Ein wenig günstiger wird dafür die Abwasserentsorgung, der Preis sinkt von 2,20 Euro auf 2,16 Euro.

Für den Verbrauch von Bauwasser werden bis zum Einbau des Zählers pauschal 125 Euro erhoben, wird ein „sonstiger beweglicher Zähler“ verwendet, beträgt die Gebühr 1,95 Euro pro Kubikmeter.

Aufgrund der Gebührenausgleichsrücklage von rund 170.000 Euro reduziert sich die Benutzungsgebühr ab dem Jahr 2022 von 2,20 Euro pro Kubikmeter Wasser für das Abwasser auf 2,16 Euro pro Kubikmeter.

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Für die derzeit im Gemeindegebiet eingebauten 130 „Gartenwasserzähler“ sollen als Bagatellgrenze bis zu zwölf Kubikmeter vom Abzug ausgeschlossen werden – ebenso das hauswirtschaftlich genutzte Wasser und das zur Speisung von Heizungsanlagen verbrauchte Wasser. Unter zwölf Kubikmeter seien die Kosten für Einbau, Wartung und Austausch der Zähler wirtschaftlich nicht rentabel, sagte Bürgermeister Stefan Reichelt (CSU). Er sprach vom Chieminger Wasser „als höchstes Gut, das wir brauchen“, und dass es gut sei, die Wasser-Versorgung noch selbst in der Hand zu haben – „das dürfen wir uns nicht nehmen lassen“.

Neue Satzungen sind erforderlich

Mit den Gebührenkalkulationen gehen neue Satzungen einher. Die Gemeinde ist verpflichtet, Wasser- und Abwassergebühren kostendeckend zu berechnen. In den Jahren 2010 bis 2013 war ein Überschuss von rund 28.000 Euro erwirtschaftet worden. Der Betrag wird der Sonderrücklage zugeführt.

Ebenfalls der Sonderrücklage zugeführt werden kann eine Überdeckung in Höhe von rund 5900 Euro aus der Entwässerungsanlage der Gemeinde. In beiden Fällen wurde die Kalkulation für den Zeitraum 2018 bis 2021 gebilligt.

Das gesamte Schmutzwasserkanalnetz wurde in den Jahren 2009 bis 2017 eingehend inspiziert und bewertet. Ein Ingenieurbüro erarbeitete ein Sanierungskonzept. Es wird im Zeitraum 2022 bis 2024 umgesetzt.

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