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„Schulanfang im Wandel der Zeit“

Ausstellung ab September: Warum die Priener Bücherei an den Schulanfang erinnern will

Geht mit gutem Beispiel voran: Büchereimitarbeiterin Moni Zech zeigt ein Foto von ihrem ersten Schultag im Jahr 1970.
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Geht mit gutem Beispiel voran: Büchereimitarbeiterin Moni Zech zeigt ein Foto von ihrem ersten Schultag im Jahr 1970.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Der Beginn der Schulzeit ist ein ganz besonderer Lebensabschnitt, dem sich in diesem Jahr auch die Priener Bücherei widmet. Zum 12. September startet sie mit ihrer Ausstellung „Schulanfang im Wandel der Zeit“ mit Bildern von ABC-Schützen durch die Jahrzehnte. Und das aus einem ganz besonderen Grund.

Prien – Zum Schulbeginn für die ABC-Schützen in diesem Jahr plant die Priener Bücherei eine Ausstellung mit dem Titel „Schulanfang im Wandel der Zeit“, zur Erinnerung an einen der vielleicht aufregendsten Tage im Leben: die Einschulung.

Ab dem 12. September stellt die Bibliothek eingesandte Bilder vom ersten Schultag ihrer Nutzer aus.

Aktionswoche für Erstklässler

„Wir wollen gerade Leseanfänger an die Bücherei heranführen“, sagt die Leiterin der Priener Einrichtung, Melanie Schieber, über den Ursprung der Ausstellung. In der ersten Woche des neuen Schuljahrs bieten sie und ihre Kolleginnen daher eine Aktionswoche für Erstklässler.

Mit einem Basteltisch, kleinen Geschenken und auch ein paar Süßigkeiten will man die Neulinge in Sachen Lesen behutsam an die Freude an der Lektüre heranführen.

Und während der Ideensammlung zu dieser Woche seien bei Schieber und ihren Kolleginnen auch Erinnerungen an die eigene Einschulung zurückgekommen.

Mit gutem Beispiel voran

„Das war ja bei jedem ein wenig anders“, sagt Schieber. Manche seien gemeinsam mit den Eltern essen gewesen, andere Eltern nahmen ihre Kinder zum Fotografen, um diesen besonderen Moment im Leben einzufangen. Und auch den Wandel der Bräuche zum ersten Schultag möchte die Bücherei über die geplante Fotoausstellung abbilden. „Wir dachten, es sei eine gute Idee, dass unsere Nutzer einfach mal zeigen, wie sie am ersten Schultag ausgesehen haben“, sagt Schieber.

Den Anfang wohlgemerkt haben die Bücherei-Mitarbeiterinnen selbst gemacht. Darunter Moni Zech, welche das Foto ihres ersten Schultages im Jahr 1970 ausstellen lässt.

„Wir wollten mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt Melanie Schieber. Das auch, weil die Bilder der vier Mitarbeiter von ihrem Schulanfang auf dem zugehörigen Flyer zu sehen sind. „Und keinem war das Foto so peinlich, dass er es nicht veröffentlicht sehen wollte.“

Wobei: Die eingesandten Bilder sollen anonym ausgestellt werden, ihren Namen müssen die Einsender nicht nennen, wenn sie ihre Bilder an die Bücherei geschickt haben. „Um die Leute nicht abzuschrecken, stellen wir die Bilder ohne Namen aus“, betont Schieber. Allein der Jahrgang sei unter den Bildern zu finden.

Digital, postalisch, persönlich

Entgegen nimmt die Bücherei die Fotos sowohl digital wie auch postalisch und vor Ort. Bereits entwickelte Fotos werden digital eingelesen und für die Präsentation neu ausgedruckt. Bis einschließlich Freitag, 2. September, nimmt die Priener Bücherei Einsendungen entgegen. Unter den Teilnehmern verlost die Bücherei zudem Preise, weshalb die Zuschriften nicht nur mit dem Jahr der Einschulung versehen werden sollten, sondern auch mit Name, Anschrift und Telefonnummer – so man unter den Gewinnern sein möchte.

„Wir haben auch schon ein paar Einsendungen bekommen“, verrät die Priener Bibliothekschefin. Teils auch von Buben und Mädchen, die im vergangenen Jahr eingeschult worden sind. Eine direkte Auswahl treffen wollen die Büchereimitarbeiterinnen indes nicht, sondern möglichst alle eingesandten Bilder in den Räumen der Priener Bücherei ausstellen. Notfalls in möglichst vielen Ecken. Und sollten es doch zu viele Einsendungen werden, könne man die Bilder zumindest gestaffelt nach Jahrgängen sortieren, sagt Schieber.

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