Neuer detaillierter Loipenplan wird in Schleching erstellt

Wanderwege werden nach Prioritäten saniert

Schleching - In seiner jüngsten Sitzung diskutierte der Gemeinderat über die Rangfolge zur Sanierung der Wanderwege. Touristikleiter Josef Hell und Bürgermeister Josef Loferer hatten Prioritäten nach dem Ampelsystem vergeben, nachdem Zweite Bürgermeisterin Elfie Bachmann in der Juli-Sitzung diese Vorgehensweise angeregt hatte.

Vorrang haben die Wege, bei denen die Sicherheit gefährdet ist, darunter die Seilsicherungen zum Beispiel am Kaminsteig des Weitlahner zur Dalsenalm, am Weg zwischen Kampenwand und Hochplatte sowie auf dem Steig vom "Oberauerbrunstspitz" zu den Grassauer Almen.

Da es sich unter anderem bei dem Weg über den Weitlahner um den internationalen "Via Alpina"-Weg handelt, soll aus Haftungsgründen der Deutsche Alpenverein (DAV) hinzugezogen werden. Die Sanierung des Weges über die "Steigstatt" zur Haidenholzalm übernimmt der Staatsforst.

Martha Rappl schlug vor, für schwieriges Gelände Steigbauer anzustellen. Derzeit übernehmen zwei Wanderwegepfleger, Rüdiger Hergeth und Bertram Westhoven, die nötigsten Sanierungen. Hannes Hörterer erklärte sich bereit, den Weg vom Zellersee zur Weitwiesalm mit einem Arbeitsaufwand von einem Tag mit Unterstützung der Gemeinde fertigzustellen.

Schäden und Stellen mit fehlenden Markierungen sollen möglichst fotografisch festgehalten und bei der Touristik-Information gemeldet werden.

Auf Basis des neuen, detaillierten Schlechinger Loipenplans wird derzeit eine neue Software für die Region ausprobiert. Exemplarisch wurden hierfür bereits einige Wanderwege per "Global Positioning System" (GPS) erfasst. bre

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