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24 mal die Mittlere Reife

Schulabschluss an der Waldorfschule Chiemgau: „Möge der Perspektivenwechsel gelingen!“

Den Blick werden sie erst einmal nach vorne richten: Die Absolventen der Mittleren Reifen der Freien Waldorfschule Chiemgau zusammen mit Klassenbetreuerin Sabine Arndt-Baerend.
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Den Blick werden sie erst einmal nach vorne richten: Die Absolventen der Mittleren Reifen der Freien Waldorfschule Chiemgau zusammen mit Klassenbetreuerin Sabine Arndt-Baerend.

Sie haben es geschafft: 24 Absolventen der Mittleren Reife erhielten jetzt an der Freien Waldorfschule Chiemgau ihr Abschlusszeugnis. Klassenbetreuerin Sabine Arndt-Baerend beglückwünschte die jungen Erwachsenen zur Erreichung dieses Ziels

Prien – : „Es ist mehr als ein Ziel, es ist ein erster Lebensabschnitt, der nun beendet ist. Es ist auch ein Moment, um innezuhalten und stolz auf das Geleistete zu sein.“ Die Mittlere Reife sei ein Sprungbrett für viele neue Möglichkeiten, die jetzt warten, sei es eine Ausbildung oder eine weitere Schule. Für die Option eine berufliche Ausbildung zu beginnen, sprach Arndt-Baerend den Absolventen Mut zu. Von wirtschaftlichen und technischen Berufen bis hin zu pflegerischen und sozialen - überall sei die Suche nach engagierten Auszubildenden groß. „Richten Sie den Blick darauf, was sein kann und auf das Kommende.“

Offenheit und Freiheit im Denken

In den vergangenen Oberstufenjahren war es den Lehrern wichtig, den Schülern Offenheit und Freiheit im Denken mitzugeben. Zusätzlich sollten sie es als Aufgabe sehen, immer wieder einen Perspektivenwechsel einzunehmen.

+++ In unserem OVB-Dossier finden Sie alle Artikel zu den Schulabschlüssen in der Region. +++

Mit der Geschichte eines Mannes, der sich im Dunkeln verirrt hat und voller Freude auf einen zweiten Mann mit einer Laterne trifft, verdeutlichte sie diesen Anspruch. Auf die Aufforderung, sie könnten den Weg doch nun gemeinsam finden, antworte der Mann mit der Laterne, dass er blind sei. Warum er dann eine Laterne mit sich trage, war die überraschte Nachfrage: „Damit ich gesehen werde!“

Neue Visionen seien eine Lebensaufgabe

Immer wieder die Perspektive anderer einzunehmen, sollte es den jungen Menschen ermöglichen, ihren Horizont immerfort zu erweitern und durch Kooperation zu lernen. „Ich habe nachgedacht, mit welchen Gefühlen Sie heute hier sind“, zeigte sich Arndt-Baerend nachdenklich. „Ist es Freude, Erleichterung oder auch Sehnsucht?“ Beruhend auf dem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry, dass man wenn man ein Schiff bauen will, den Menschen nicht die Aufgaben, sondern die Sehnsucht nach dem weiten Meer lehren müsse, fragte sie: „Wo ist Ihr großes Meer?“ Neue Visionen zu entwickeln sei eine Lebensaufgabe.

Kooperation mit der Traunsteiner Realschule

Von der Traunsteiner Reiffenstuel-Realschule, mit der für die Durchführung der Mittlere Reife-Prüfungen zusammengearbeitet worden war, überbrachte Arndt-Baerend Glückwünsche und Anerkennung für die tollen Abschlüsse dieses Jahrgangs. In der Vorbereitungszeit zeigten sich die Vorzüge des Distanzunterrichts. Als in den Pfingstferien wieder Reisen möglich war, konnte dank des Engagements aller Beteiligten, die ein oder andere Intensivstunde auch über 1000 Kilometer km Entfernung durchgeführt werden.

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