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„Mit Büchern wird man reich an Bildern im Kopf“

Vorlesetag in der Franziska-Hager-Schule ist ein voller Erfolg – Kinder sind begeistert

Nach dem Vorlesen bedankten sich die Kinder in der Aula bei den Vorlesern.
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Nach dem Vorlesen bedankten sich die Kinder in der Aula bei den Vorlesern.
  • VonElisabeth Kirchner
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Das Zitat von James Daniel „Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasien“, setzten zahlreiche Priener Priener Prominente, Eltern und Freunde der Grundschule Prien und ihrer Zweigstelle in Wildenwart mit einer Vorlesestunde um.

Prien – Alfons Kinne, Kämmerer der Gemeinde, las in der Klasse seines Sohnes Marinus aus „Igraine Ohnefrucht“ von Cornelia Funke vor. Auch wenn die Stunde nicht ausreichte, um die Kinder alle Abenteuer, die die Heldin Igraine bestehen muss, miterleben zu lassen, fieberten die Grundschüler mit. „Schade, dass es schon vorbei ist“, war die einhellige Meinung der jungen Zuhör. Miriam Sandor, Klassenlehrerin, versprach, nach den Ferien weiter aus dem Buch vorzulesen.

Murmel, Der kleine Prinz und co

Aber auch in allen anderen Klassen gab es wundersame, lustige, spannende und rührende Geschichten. Gemeinderätin Martin Riepertinger kam mit Stoffhuhn Henriette und las aus „Murmel will sich wieder vertragen“ vor, Michelle Ganter brachte Malbögen und „Metti Meerschwein“ mit, Leonhard Hinterholzer unterhielt mit „Beppo der Straßenbahner“ und einem Auszug aus “Der kleine Prinz.“ Helke Fussell vom Jamala Verein las zwei Märchen aus dem Senegal und Nigeria und Dritter Bürgermeister Martin Aufenanger hatte „Der Fischer und seine Frau“ und „Das ist kein Papagei“ als Vorlesestoff dabei. „Eine grandiose Sache,“ da waren sich alle Vorleser, Lehrkräfte und der Elternbeirat in der Aula einig. Und dass es wichtig ist, mit Kindern zu lesen und in die Welt der Bücher einzutauchen. Vor dem Lesen kommt das Sprachverständnis.

Rektorin Claudia Decker bedankte sich noch bei Claudia Trübsbach, Christina Wildgruber und Constanze Heyse. Die drei Frauen hatten in den vergangenen zwei Wochen ehrenamtlich mit 13 geflüchtete Kindern aus der Ukraine jeden Tag zwei Stunden Deutsch geübt.

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Nicht nur die drei Deutschlehrerinnen sondern auch die Vorleser bekamen von der Firma Friedrich ausgeschnittene, hölzerne und von den Grundschülern bemalte Friedenstauben als Dankeschön überreicht. „Nach den Osterferien kann man diese bei uns für zehn Euro kaufen,“ kündigte Rektorin Decker an. Der gesamte Erlös soll ukrainischen Kindern zugutekommen.

Lisbeth aus der vierten Klasse resümierte: „Mit Büchern wird man reich an Bildern im Kopf.“ Ob es nun fliegende Teppiche sein müssen oder einfach Bücher: Lesen beflügelt die Fantasie. Da passte das Lied „Lesemillionär“, aus vielen Viertklasskehlen vorgetragen und mit Orff-Instrumenten und Klavier untermalt, hervorragend. Reich an Bildern im Kopf, also ab in die Bücherei oder die nächste Buchhandlung. /EW

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