Von „Maria Himmelfahrt“ Prien in den Münchner Liebfrauendom

Klaus Peter Franzl im Münchner Liebfrauendom.
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Klaus Peter Franzl im Münchner Liebfrauendom.

Der ehemalige Priener Kaplan Klaus Peter Franzl wirkt jetzt im Herzen Münchens als Domkapitular und Dompfarrer

München/Prien – Seit Anfang September ist der ehemalige Priener Kaplan Klaus Peter Franzl zuständiger Dompfarrer für den Münchner Liebfrauendom und Leiter Pastoral der Münchner Innenstadt.

Von 1997 bis 2000 war Monsignore Franzl Kaplan in der katholischen Pfarrgemeinde „Maria Himmelfahrt“ Prien, anschließend wirkte er im Pfarrverband Riedering, ehe er zu weiteren Aufgaben in der Diözese München-Freising nach München kam. 2009 wurde Franzl zum Päpstlichen Kaplan mit dem Titel Monsignore ernannt, seit 2007 ist er Domkapitular und Bischöflicher Beauftragter für den Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese.

An die Kaplan-Zeit in Prien denkt der neue Domkapitular gerne zurück, wie er im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung betonte. Das erste Jahr war mit dem damaligen Priener Pfarrer Josef Preis, der danach als Pfarrer nach Reit im Winkl kam und allzu früh am Karfreitag vor 20 Jahren verstarb. Nach dem Weggang von Pfarrer Preis galt es die Lücke, die dieser in Prien hinterließ, zu füllen und die Zeit zu überbrücken, bis Pfarrer Bruno Fink in Prien seinen Dienst begann.

Mit Prien hat Klaus Peter Franzl noch „einige gute“ persönliche Verbindungen. „Sehr schön war es im April vor zwei Jahren, als ich nach Prien in Vertretung des Erzbischofs Kardinal Reinhard Marx zur Firmung kommen durfte. Damals kamen 62 Jugendliche aus den Pfarrgemeinden Prien, Rimsting und Wildenwart in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt – eine Zahl, die im heurigen Corona-Jahr leider unvorstellbar ist“, so der Dompfarrer. hoe

Im Jahr 2018 war Monsignore Franzl Firmspender in der Priener Pfarrkirche. Rechts Pfarrer Klaus Hofstetter.

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