LESERFORUM

Vom Wappen erschlagen

Zur Diskussion um den Bernauer Kreisverkehr im Lokalteil:

Seit drei Jahren kämpfe ich für eine touristische wirksame Gestaltung der beiden Kreisel. Mein Vorschlag wurde abgelehnt, und gab der Gestaltung Blumenwiese, die zu 95 Prozent aus Unkraut bestand, den Vorzug. So wie die Kreisel gestaltet sind, so präsentiert sich ein Ort.

Mein Vorschlag war, die vielen Möglichkeiten, die Bernau in Sachen Sport, Brauchtum und Kultur zu bieten hat, in Piktogrammen darzustellen, um so den Tagesausflügler und Urlaubsgast in Sekundenschnelle zu informieren. Das staaliche Straßenbauamt wurde informiert, dass die Piktogramme auf Federn gestellt werden, die nachgeben, sollte jemand dagegen fahren. Dieser Vorschlag fand ein positives Echo. Bis heute ist mein Gestaltungsvorschlag nicht erstellt worden. Man wurstelt unverdrossen einfach drauf los. Gleiches gilt für die Idee, die touristischen Dienstleister und die Wirte an einen großen Tisch einzuladen, um jegliches Konfliktpotenzial zu vermeiden und den Kreisel dann so zu gestalten, das jeder zufrieden ist. Mit einem überdimensionalen Wappen, dass einen fast erschlägt, wird dieses Ziel nicht zu erreichen sein.

Wolfgang Schnaiter senior,

Bernau

Kommentare