Wie das Virus den Alltag zum Innehalten bringt

Was viele Menschen sich im hektischen Alltag oft wünschen, bringt nun die Corona-Krise zwangsweise mit sich: Ohne Zeitdruck in der Natur unterwegs zu sein, wenn man sich schon nicht im Café treffen und gesellig miteinander zusammen sein kann.

Die Spaziergängerin im Bild links hat dies zum Anlass genommen, am Lieblberg in Prien-Atzing allein eine Wanderung zu unternehmen. Das ist ausdrücklich erlaubt, auch mit Familienmitgliedern, mit denen man ohnehin zusammen wohnt – sich etwa mit Freunden zum Spaziergang zu verabreden, ist jedoch verboten. Ob sich Kinder für solche Freizeitaktivitäten begeistern lassen werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn Spielplätze sind bayernweit gesperrt – so bleibt vorerst zum Beispiel auch der Spielplatz der Grundschule in Wildenwart verwaist, auf dem sonst Kinder aus Prien und Frasdorf miteinander toben, rutschen oder Sport treiben. Statt Kinderlachen hört man hier jetzt höchstens Vogelgezwitscher. Hötzelsperger

Kommentare