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„EINES DER SCHWIERIGSTEN JAHRE SEIT BESTEHEN“

Vhs Traunstein zieht auf Mitgliederversammlung Bilanz

Alt-Oberbürgermeister Fritz Stahl, Christiane Giesen, Waldtraud Wiesholler-Niederlöhner und Manfred Kösterke bei der Mitgliederversammlung.
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Alt-Oberbürgermeister Fritz Stahl, Christiane Giesen, Waldtraud Wiesholler-Niederlöhner und Manfred Kösterke bei der Mitgliederversammlung.
  • VonChristiane Giesen
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Das Jahr 2020 sei für die Volkshochschule Traunstein (Vhs) nicht nur wirtschaftlich eines der schwierigsten ihres Bestehens gewesen, eröffnete der Vorsitzende der Vhs Traunstein, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, die Mitgliederversammlung im großen Saal des Rathauses.

Traunstein – Die Vhs werde beim Finanzabschluss im nächsten Jahr sicher nicht mehr mit „nur einem blauen Auge davonkommen“. Eine große Erschütterung sei der Tod des im Dezember verstorbenen, hoch geschätzten Mitarbeiters Georg Seidl gewesen.

In seinem Geschäftsbericht über das abgelaufene Jahr belegte Geschäftsleiter Günter Scholz die Worte des Vorsitzenden anhand von Zahlen. 38 Prozent Rückgang seien quer durch die Bereiche bei den Kursteilnehmern verzeichnet worden. Scholz nannte es eine beachtliche Leistung, dass von den geplanten rund 1140 Veranstaltungen knapp über 900 durchgeführt werden konnten.

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Bei den beruflichen Lehrgängen sei auf Online-Unterricht umgeschaltet worden. In seinem Kassenbericht sagte Dr. Michael Büttner, dass sich die Bilanzsumme Ende Dezember auf rund 1,7 Millionen Euro belaufen habe. Damit sei die Vhs immerhin „existenzfähig“ und den Trägern nicht zur Last . Allerdings sei dies durch die „Rücklagen aus guten Jahren“ bedingt. Die Einnahmen aus Lehrbetrieb und Veranstaltungen seien um 32 Prozent weniger als im Vorjahr, so Büttner.

Den Kassenprüfbericht gab Hans Holzner. Er und Martin Schweiger hatten Bilanzen, Zahlungs- und Rechnungsverkehr eingehend geprüft, sodass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die turnusgemäßen Neuwahlen. In geheimer Wahl wurde der zweite Vhs-Vorsitzende, Altoberbürgermeister Manfred Kösterke, einstimmig wiedergewählt. Ebenso einstimmig wurden Traunsteins frühere dritte Bürgermeisterin Waldtraud Wiesholler-Niederlöhner und Christiane Giesen nach 22 Jahren im Gesamtvorstand durch Akklamation bestätigt.

Vhs ist Stützpunkt für Verbraucherbildung

Geschäftsleiter Günter Scholz gab bekannt, dass die vhs Traunstein seit Juni 2020 Stützpunkt für die Verbraucherbildung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz ist. In Kooperation mit den vhs Traunreut und Trostberg sowie den Gemeinden der Außenstellen sollen künftig Veranstaltungen mit bestimmten Themenschwerpunkten wie Telekommunikation, Internet und E-Commerce, Versicherungen, Reiseverkehr, nachhaltiger Konsum und vieles mehr angeboten werden.

Durch die Fördermittel der Staatsregierung würden diese Veranstaltungen meist kostenlos angeboten werden können. Das Jahr 2021 werde sicher eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte der vhs. Die Auftragslage für das Herbstsemester sei immerhin vielversprechend, aber keiner wisse, wie sich die Coronalage im Herbst darstelle.

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