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Gemeinde prüft Eignung

Verschiedene Siegsdorfer Ortsbereiche werden zu Tempo-30-Zonen

Auch der Bereich in Haunerting westlich der Traun würde sich für eine „Tempo-30-Zone“ anbieten. Die noch unbebaute Fläche in der Mitte wird derzeit im Bebauungsplanverfahren „Spitzacker-Mitte“ als mögliches Baugebiet geplant.
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Auch der Bereich in Haunerting westlich der Traun würde sich für eine „Tempo-30-Zone“ anbieten. Die noch unbebaute Fläche in der Mitte wird derzeit im Bebauungsplanverfahren „Spitzacker-Mitte“ als mögliches Baugebiet geplant.
  • VonFranz Krammer
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Die Gemeinde Siegsdorf weitet zum Schutz der Bürger seine Tempo-30-Zonen aus. Der Gemeinderat nahm in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen Beschluss aus dem Haupt- und Finanzausschuss an, der konkrete Vorschläge enthält.

Siegsdorf – Nachdem die Gemeinde Siegsdorf durch ihre Zusammenarbeit mit der Planungsgesellschaft Stadt-Land-Verkehr bereits für den Ortsbereich von Siegsdorf die Voraussetzungen für einige Tempo-30-Zonen erarbeiten konnte, kamen in letzter Zeit mehrere Anregungen aus dem Gemeinderat zur Verkehrsberuhigung auch in anderen Ortsteilen wie Hörgering oder Hammer.

In der Bauausschusssitzung im Juli hatte dazu ein Mitarbeiter der Planungsgesellschaft die notwendigen Voraussetzungen erläutert. Anlässlich der Aufstellung des Bebauungsplanes „Spitzacker-Mitte“ wurde nun auch der Bereich Haunerting untersucht und im Zuge einer Verkehrsschau mit den Fachbehörden das Thema „Tempo-30-Zonen“ besprochen.

„Verkehrsrechtliche Anordnung“ ist erforderlich

Für jede Zone müsste demnach eine entsprechende „Verkehrsrechtliche Anordnung“ erlassen und im Amtsblatt öffentlich bekannt gemacht werden. Erst dann kann die Beschilderung umgesetzt werden und die verkehrsrechtliche Anordnung tritt in Kraft. Die Verwaltung informierte den Gemeinderat nun über die geplanten Bereiche, die sich derzeit anbieten würden.

In Haunerting wären dies die Haunertinger- sowie die Sportfeld- und die Traunfeldstraße. Auf der gegenüberliegenden Seite der Traun könnten die Auen- und die Theresienstraße einbezogen werden und im Bereich der Schule würde sich der Sparzer Weg anbieten. Weitere Überlegungen und Untersuchungen gab es zu den Bereichen „Aumannfeld/Ev. Siedlung“ sowie zum „Höpflinger Feld“ mit Krätzstraße und Neumayer Straße und dem Wohnbereich „Otto-Kögl“ – Jakob-Eder Straße und Osterhamer Leite.

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Auch der gesamte Bereich von Hörgering ab der ersten Bebauung nach dem Kreisverkehr und das Neubaugebiet „Augraben“ würden sich eignen. Wie Bürgermeister Thomas Kamm (UW) dazu erläuterte, sollen die angeführten „Tempo-30-Zonen“ Zug um Zug eingeführt werden, um entsprechende Erfahrungswerte dann auch in weiteren Umsetzung nutzen zu können.

Im Anschluss wird man auch die Ortsbereiche von Hammer und Vogling auf mögliche Eignung ins Visier nehmen. Um rechtlich haltbare Anordnungen zu erhalten, wird eventuell noch einmal das Büro Stadt-Land-Verkehr mit einbezogen. Ein Antrag der SPD-Fraktion für eine frühzeitige Umsetzung in Hörgering wurde von Hans Geiger (BfS) und Andreas Scheck (UW) unterstützt. SF

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