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Jagdgenossenschaft Erlstätt: Jagdpachtverträge gelten bis 2022

"Verpachtung in trockenen Tüchern"

Von einem "historischen Tag" war die Rede, als Klaus Mitterer (links), Vorstand der Jagdgenossenschaft Erlstätt, und Zweiter Jagdvorsteher Franz Purzeller (rechts/mit Geschenkkorb) Konrad Lutzenberger (Mitte) nach 65 Jahren als Jagdpächter feierlich verabschiedeten.  Foto Müller
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Von einem "historischen Tag" war die Rede, als Klaus Mitterer (links), Vorstand der Jagdgenossenschaft Erlstätt, und Zweiter Jagdvorsteher Franz Purzeller (rechts/mit Geschenkkorb) Konrad Lutzenberger (Mitte) nach 65 Jahren als Jagdpächter feierlich verabschiedeten. Foto Müller

Grabenstätt - "Die Verpachtung ist endlich in trockenen Tüchern und alles ist gut ausgegangen", freute sich der Erste Vorstand der Jagdgenossenschaft Erlstätt, Klaus Mitterer, zu Beginn der außerordentlichen Jagdversammlung, in der die neuen Jagdpachtverträge unterschrieben wurden. Sie gelten bis 2022.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung des langjährigen Jagdpächters Konrad Lutzenberger, der diese Funktion rekordverdächtige 65 Jahre ausführte. Mit 17 Jahren habe er die Pacht in den Wirren der Nachkriegszeit übernommen und die Jagd in den folgenden Jahrzehnten mit Leib und Seele ausgeübt, so Lutzenberger. Alt- und Neupächter Wolfgang Schwögler aus Kraimoos, der bereits seit 18 Jahren Jagdpächter ist, steht nun Neupächter Hubert Dechant aus Übersee zur Seite. Mitgeher sind neben Konrad Lutzenberger auch Claudia Miller, Markus Pertl, Florian Krammer, Bernhard Hennes junior und Sigi Kleinert. Dechant bedankte sich bei der Vorstandschaft und den Jagdgenossen, dass "alles fair abgelaufen" ist und wandte sich persönlich an seinen Vorgänger Lutzenberger: "Konrad, Du kannst bei mir überall hingehen und aufisitzen". "So schnell werd's ihr mi a net los", fügte Lutzenberger schmunzelnd an und versprach, sich weiterhin zum Wohle der Jagdgenossenschaft einbringen zu wollen. Er wünsche sich, dass alles so funktioniert, wie es sich die Bauern erwarten, betonte Erster Jagdvorsteher Mitterer. Die Bauern müssten allerdings beizeiten auch ein wenig "nachsichtig sein". Bürgermeister Georg Schützinger gratulierte allen Beteiligten zur erfolgreichen Vergabe der Jagdbedingungen und bedankte sich im Namen der Gemeinde beim verabschiedeten Jagdpächter Lutzenberger, der "das so lange und tapfer gemacht hat". Wie die beiden Jagdpächter Schwögler und Dechant nun die 1000 Hektar große Jagd aufteilen, bleibt ihnen überlassen. mmü

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