Verlandung wieder Diskussionsthema

Rimsting - Die zunehmende Verlandung des Schafwaschener Winkels (wir berichteten wiederholt), zuletzt in der Bürgerversammlung der Gemeinde Rimsting angesprochen, war in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zum wiederholten Male ein Thema.

Dr. Fritz Hornschuch (UWG) verwies auf ein kürzliches Gespräch eines interessierten Kreises mit dem Abteilungsleiter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, Dr. Hadumar Roch, über die Problematik. Dieser habe ausdrücklich klargestellt, dass eine Ausbaggerung der wachsenden Kiesinsel an der Prienmündung nichts bringen würde, was wissenschaftliche Recherchen eindeutig bewiesen.

Hornschuch und mehrere andere Teilnehmer an dem Gespräch seinen seiner Darstellung nach jedoch anderer Meinung. Der UWG-Rat bat deshalb in der Sitzung darum, dass die Gemeinde sich um ein Kostenangebot bemühen solle, das die Ausbaggerung und das Absaugen des Schlamms vom Grund der Prien beinhalten solle.

Gemeinderat und Tiefbauunternehmer Georg Heindl (CSU) erklärte dazu, dass ein fundiertes Angebot sehr aufwendig sei. Mary Fischer (CSU), auf deren Initiative das Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt zurückging, appellierte an Hornschuch, nicht der angestrebten Gründung einer Bürgerinitiative gegen die Verlandung vorzugreifen. Es sei geplant, dass sich die Interessenten im neuen Jahr wieder treffen und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Bürgermeister Josef Mayer kündigte an, dass die Gemeinde im Winter den Seegrund im Uferbereich vom Schlamm befreien und wieder Kies einbringen will. Dann könnten Proben als Grundlage für ein Kostenangebot entnommen werden. th

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