LESERFORUM

Verkehrsteilnehmer auf Augenhöhe

Zur Diskussion um einen Radweg an der RO10 am Langbürgner See im Lokalteil:

Das Ringen um einen Radweg an der RO 10 währt schon lange. Muss es aber wirklich sein? Einiges spricht gegen einen Radweg, ganz besonders im Bereich des Langbürgner Sees. Hoher Flächenverbrauch in einem Naturschutzgebiet/FFH – es geht hier nicht um ein paar Bäume. Ein ordentlicher Radweg benötigt Platz. Und es muss ein ordentlicher Radweg sein, er sollte nicht nur einem „gemütlichen Freizeitvergnügen“ dienen, sondern auch das zügige Pendeln ermöglichen. Er dürfte außerdem im Sommer dann auch nicht zur zusätzlichen Parkfläche verkommen. Der Ansatz beim motorisierten Verkehr wäre deutlich sinnvoller. Strikte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h, engagierte Verkehrskontrollen bezüglich gefährdender Überholvorgänge mit viel zu geringem Seitenabstand, zwei Meter, wir befinden uns hier außerorts. Auf diese Weise würden Radfahrer geschützt, die Unfallgefahr deutlich verringert. Es sollte doch möglich sein, dass seitens des motorisierten Verkehrs so viel Rücksicht genommen wird, damit ein Auskommen auf Augenhöhe unter den verschiedenen Verkehrsteilnehmern möglich wird. Florian Friedrich, Rimsting

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