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ÖPNV IM LANDKREIS TRAUNSTEIN

Verkehrsplaner Marco Just informiert den Verkehrsausschuss des Kreistages

  • VonGabi Rasch
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Die Nahverkehrsplanung des Landkreises Traunstein ist eine permanente Aufgabe. Um passgenaue Lösungen für den flächenmäßig zweigrößten Landkreis im Bayern zu entwickeln, müssen viele verschiedene Akteure wie Gemeinden, Unternehmen oder der Tourismus mit ins Boot genommen werden.

Traunstein – Gespräche, Analysen und eine Konzepterstellung laufen seit Ende 2019.

Ende dieses Jahres soll der Entwurf dem Kreistag zur Abstimmung vorgelegt werden. Über den aktuellen Sachstand informierte der neue Verkehrsplaner, Marco Just, den Verkehrsausschuss des Kreistages, der zum ersten Mal in dieser Legislaturperiode öffentlich im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Traunstein tagte.

Der Landkreis Traunstein möchte einen modernen, nachhaltigen, ökologischen und gleichzeitig wirtschaftlich vernünftigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für die Region entwickeln, erklärte Landrat Siegfried Walch und betonte, dass die Grundlagenermittlungen sehr wichtig und langwierig seien. Mit Just habe der Landkreis einen eigenen Nahverkehrsplaner eingestellt, der sich mit seinen Mitarbeitern um diese Daueraufgabe kümmere, zu der auch die Schülerbeförderung gehöre.

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Auch unter dem Aspekt der sich ständig ändernden gesellschaftlichen Veränderungen und der Flexibilisierung der Arbeitswelt würden in der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes Grundlagen für die Umsetzung von Qualitätsverbesserungen hinsichtlich der Taktung, Anschlüsse und Flexibilität sowie der Digitalisierung geschaffen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring, Hans Jörg Birner, begrüßte die Einstellung eines eigenen Nahverkehrsplaners. Bisher wurden diese Aufgaben an ein externes Büro vergeben. „Wir haben jetzt einen konkreten Ansprechpartner und sind als Kommunen dankbar dafür“, sagte Birner. Es sei aber noch ein langer Weg, um gemeinsame Lösungen zu finden.

Nach Angaben von Just soll das Rahmenkonzept bis Ende dieses Jahres beschlussfähig sein. Auf Nachfrage teilte er mit, dass das vergangene Jahr sehr schwierig gewesen sei, man aber versucht habe, so gut es ging, weiter zu arbeiten.

Angebot in der Fläche und entlang der Achsen steht auf dem Prüfstand

Der Entwurf der Rahmenkonzeption zeigt Schwerpunkte auf, für die Maßnahmen spezifisch für die Teilregionen des Landkreises Traunstein entwickelt werden sollen. Nicht nur Schwachstellen bei der Erschließung und Bedienung sollen dabei sichergestellt werden, sondern auch die Weiterentwicklung des Angebots in der Fläche und entlang von Achsen.

Ein wichtiger Punkt sei auch die Infrastruktur. Hierbei würde ein großes Augenmerk auf die Haltestellen und Mobilitätsstationen sowie auf die Barrierefreiheit gelegt. Begleitend werde neben Information und Kommunikation via App und Printmedien auch ein kontinuierlicher Dialog zur Angebotsverbesserung geführt.

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