Vereine, Kultur und Bürger werden bezuschusst

Inzell – Die Inzeller Vereine konnten während des Jahres 2019 ihre Gesuche auf Förderung bei der Stiftung einreichen.

Das fünfköpfige Gremium, dessen Vorstand Bürgermeister Hans Egger ist und dem auch die Mitstifterin Brigitta Gastager sowie Regina Mayer, Hans Niederberger und Michael Kötzinger angehören, hatten dann die schwierige Aufgabe, die zur Ausschüttung freigegebene Summe zu verteilen. Aus den Erträgen des Vorjahres werden 26 200 Euro für Zuwendungen an die zahlreichen Antragsteller ausgeschüttet. Das Grundstockvermögen, dem satzungsgemäß jährlich ein Drittel aus den Erträgen zugeführt werden muss, beträgt 2 510 715,13 Euro.

Auch Inzeller Bürgern, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, kann die Stiftung ein wenig unter die Arme greifen. So konnte in diesen zwei Jahrzehnten einiges an Ausrüstungsgegenständen für die Rettungsorganisationen beschafft werden. Ein besonderes Augenmerk wird nach wie vor auf die Jugendarbeit gelegt.

Ob Sport, Brauchtum, soziales Engagement, Musik, Kultur und Bildung, alle Bereiche profitieren von dieser segensreichen Einrichtung, die im Jahr 1998 durch die Eheleute Fritz und Brigitta Gastager ins Leben gerufen wurde. Gerade jetzt, während die Pandemie viele Lebensbereiche auf den Kopf stellt, kann die Stiftung den Begünstigten eine erfreuliche Botschaft zukommen lassen. Alle Berechtigten, die auch im nächsten Jahr bei der Verteilung der Stiftungserträge berücksichtigt werden sollen, können bis 31. Dezember ihren Antrag bei der Fritz-und-Brigitta- Gastager-Stiftung, Rathausplatz 5, Inzell, einreichen.

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