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Tourismus- und Wirtschaftsverband Ruhpolding trifft sich

Verein diskutiert über Kurhaus und Veranstaltungssaal

Die Geschicke des Tourismus- und Wirtschaftsverbandes Ruhpolding leiten in den nächsten drei Jahren (von links) Schatzmeister Christopher Schnellbächer, Vorsitzender Sepp Hohlweger sowie sein Stellvertreter Christian Siglbauer und SchriftführerPeter Högl.
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Die Geschicke des Tourismus- und Wirtschaftsverbandes Ruhpolding leiten in den nächsten drei Jahren (von links) Schatzmeister Christopher Schnellbächer, Vorsitzender Sepp Hohlweger sowie sein Stellvertreter Christian Siglbauer und SchriftführerPeter Högl.
  • VonManfred Peter
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Der Tourismus- und Wirtschaftsverband Ruhpolding sprach über das Kurhaus und wählte den Vorstand. Wie die Übernachtungs- und Gästezahlen im Vergleich zur Zeit vor Corona sind, erfahren Sie hier.

Ruhpolding – In Ruhpolding fusionierte 2019 der Wirtschaftsverband mit dem Verkehrs- und Kulturverein. Nun stand die erste Jahresversammlung nach der Verschmelzung an, mit der Neuwahl des Vorstandes. Coronabedingt lagen die Aktivitäten in den vergangenen drei Jahren im Grunde brach, doch der Vorstand des neuvereinten Tourismus- und Wirtschaftsverbandes (TWV) war aktiv. Der Verein hat 238 Mitglieder.

Die Wahlen, unter der Leitung von Martin Haßlberger, bestätigten den Vorsitzenden Sepp Hohlweger im Amt. Christian Siglbauer fungiert als sein Stellvertreter, Christopher Schnellbächer als Schatzmeister. Schriftführer ist Peter Högl, die Beisitzer sind Gitta Horn, Babs Straub, Thomas Junker, Georg Nagl, Richard Schmiederer, Uwe Vogt, Martin Praxenthaler, Ralf Meister, Andreas Walker und Horst Plenk. Wolfgang Heigermoser und Alfons Pichler prüfen die Kasse.

Tourismus als Gemeinschaftsaufgabe

Wie Hohlweger ausführte, ist der Tourismus „eine Gemeinschaftsaufgabe, die zu dem guten Ruf von Ruhpolding beiträgt“. Videokonferenzen fanden statt. Der Filmemacher Thomas Junker drehte zum Motto „Service zu Coronazeiten“ Filme über Geschäfte und Wirte. Zudem erfolgte die Aktion „Digitales Einkaufsdorf“. Der Vorstand beschloss, für das Jahr 2021 keinen Mitgliedsbeitrag einzuziehen, da keine Aktivitäten möglich gewesen seien.

Das Handwerk müsse in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert erfahren, forderte Stefan Fritzenwengen. Wie er informierte, machte er mit dem Hauptschulabschluss den Meister und betreibt seit drei Jahrzehnten seine Firma.

Veranstaltungssaal als Mittelpunkt des Ortes

Die Anwesenden diskutierten über das Kurhaus. Der TWV vertritt laut Hohlweger die Ansicht, dass ein Saal mit wirtschaftlichem Konzept für die Tourismusgemeinde benötigt wird. Der Veranstaltungssaal solle Mittelpunkt für den Ort werden. Wobei Hohlweger eine Wiederbelebung des bestehenden Kurhauses für die nächsten Jahre nicht ausschließe.

In der Versammlung ging es um den Mitarbeiter- und Fachkräftemangel sowie die Chiemgau Karte. Die Teilnehmer sprachen über die unregelmäßigen Öffnungszeiten der Bergbahnen und die Ausstellung „100 Jahre Waldbahn“.

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Bürgermeister Justus Pfeifer erläuterte, dass er den Vorstand oder den Vorsitzenden bei Entscheidungen einbinde. Zu erwägen sei, den TWV mit einem Budget aus dem Gemeindehaushalt zu unterstützen. Der Rathauschef begründete dies damit, dass die Aktivitäten des TWV für die Gemeinde sehr wichtig sind.

Wie Pfeifer zum Kurhaus ausführte, wurde bereits vor 14 Jahren überlegt, dort ein Hotel zu errichten. Nun sei es Zeit, einen Veranstaltungssaal zu schaffen. Er begrüßte Diskussionen darüber.

Übernachtungs- und Gästezahlen fast wie vor Corona

Tourismusdirektor Herbert Ringsgwandl hob die Vielfalt im Vorstand hervor. Wie er ausführte, liegen die Zahlen im ersten Halbjahr 2022 mit knapp 62.000 Gästen und nahezu 270.000 Übernachtungen fast auf Vor-Corona-Niveau.

CLH

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