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Vandalismus an Franziska-Hager-Schule Prien: Wird der Pausenhof bald eingezäunt?

Prien – In jüngster Zeit haben sich Fälle von Vandalismus wie umgeworfene Bänke und Schilder, Graffiti-Schmierereien sowie Müll-Hinterlassenschaften und zerbrochene Glasflaschen auf dem Gelände der Franziska-Hager-Schulen gehäuft.

Das berichtete Rektor Marcus Hübl in der Sitzung des Mittelschulverbands mit Vertretern aller Gemeinden aus dem Sprengel im Priener Rathaus.

Geschehen würde dies vorwiegend in der Nacht und übers Wochenende. Dabei sei zum Beispiel eine Hollywood-Schaukel von einer Terrasse im ersten Stock in den Teich des Atriums geworfen worden, mehrere große Blumenkübel wurden umgeworfen und zerstört.

Trotz Videoüberwachung habe man die Verursacher nicht feststellen können, bedauerte Hübl. Sie stammen seiner Vermutung nach nicht unbedingt aus Prien, sondern auch von umliegenden Gemeinden. Dies wisse man, da man einige Jugendliche aufgegriffen habe, ihnen aber die Verwüstungen nicht habe nachweisen können.

Bisher hätten alle Maßnahmen wie verstärkte Polizeistreifen oder Hausverweise wenig Erfolg gezeigt. Sollte sich die Situation nicht verbessern, müsse man überlegen, ob man das Gelände um den Pausenhof und den darin liegenden Pumptrack nicht einzäune.

Priens Jugendreferentin Annette Resch erklärte, sie erachte die Umzäunung als eine gute Idee, da davon eine Signalwirkung ausgehe. In anderen Wortmeldungen klang die Sorge mit, dass dies unter Umständen den Anreiz weiter erhöhe.

Verbandsrat Julian Richter aus Frasdorf erklärte, nach seinen Erfahrungen führten solche Maßnahmen eher dazu, dass sich die Betroffenen noch mehr ausgegrenzt fühlten und es eher schlimmer werde. Besser sei es, den Jugendlichen gezielt Anreize zu bieten und sich um sie zu kümmern.

Priens Bürgermeister Andreas Friedrich betonte, die Schule sei ein öffentlicher Raum und das solle sie möglichst auch bleiben. Im Ferigelände befinde sich zudem der Pumptrack, der außerhalb der Schulzeit von allen genutzt werden dürfe.

Er sei dafür, das Verhalten zu beobachten und abzuwarten, ob es in der Zeit nach dem Corona-Lockdown besser werde. Falls nicht, müsse man überlegen, mit welchen baulichen Maßnahmen man dem entgegentreten könne, schloss Friedrich.Petra Wagner

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