"USiDO": Baustelle im Rathaus, Fußball-WM bei PTG und Polizei, Tanzmarathon der Prienarria

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Die Prienarria legte gestern, am "USiDO", wie der unsinnige Donnerstag in Prien gern genannt wird, einen wahren Auftritts-Marathon zurück.

Die Tollitäten-Tour quer durch die Geschäfte begann schon um 8.30 Uhr. Die Sparkasse hielt sich strikt an das Thema "Fußballweltmeisterschaft" mit dem Werbespruch "Weltmeisterlich sparen", während sich die VR-Bank ganz dem Zirkus verschrieben hatte. Eine fröhliche "Baustellenparty" gab es im Rathaus. Hier fanden sämtliche Baustellenschilder der Marktgemeinde Verwendung, von "Achtung, Einsturzgefahr" über "Betreten auf eigene Gefahr" bis "Hier entsteht ein Bürgerbüro ,Drive In'". Sämtliche Mitarbeiter waren als Baustellenarbeiter verkleidet, auch Rathaus-Chef Jürgen Seifert (linkes Foto links), der als "Schorsch" unentwegt mit seinem Besen kehrte. Dabei verschonte er nicht die Beine der Gardemädchen und die Rückfront von Hofmarschall Tanja Wohlschlager. "DJ Lumpi" alias Alexander Klammer, bekannt vor allem als Stimmungsmacher beim Biathlon in Ruhpolding, sorgte am Mischpult für die richtige Partymusik. Eine Superidee war es von der Priener Tourismusgesellschaft (PTG) und der Polizeiinspektion, den Empfang der Prienarria gemeinsam zu gestalten. Auf dem Parkplatz zwischen den Gebäuden der benachbarten Insititutionen hatten sie ein Zelt aufgebaut, wo die verschiedenen Fußball-Weltmeisterschafts-Teams friedlich miteinander feierten. PTG-Chef Bertram Vogel (am Ball auf dem rechten Foto) trug die Nummer 1 auf seinem Deutschland-Trikot und präsentierte unter seinen kurzen Hosen recht stramme Wadln. Polizeibeamter Werner Vietz bekannte sich hingegen zur italienischen Nationalmannschaft. Endstation des Prienarria-Marathons war das Partyzelt der Gilde auf dem Wendelsteinparkplatz, der sich zum Abend hin immer mehr füllte. Das Prinzenpaar, Barbara und Florian, tanzte seinen Walzer und die Gardemädchen zeigten ihren Gardemarsch samt Twirling-Stöcken. Auch viele private und närrische "Fußtruppen" waren unterwegs. Die Röckefrauen des Priener Trachtenvereins zum Beispiel flitzten als Indianerfrauen durch die Straßen. Fotos Berger/Text Falk

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