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„WHY DID KANSAS VOTE FOR TRUMP?“

US-Konsul zeichnet Isinger Schülerinnen für politischen Comic aus

Konsul John Stubbs überreicht die Gewinner-Urkunde an Franziska Lohner und Franziska Kirschner (von links).
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Konsul John Stubbs überreicht die Gewinner-Urkunde an Franziska Lohner und Franziska Kirschner (von links).

Mit ihrer Voraussage, dass Donald Trump im Bundesstaat Kansas die Wahl gewinnen wird, und mit einem Cartoon darüber hatten Elftklässlerinnen des Gymnasium Isings im vergangenen November einen ersten Preis der US-Botschaft Berlin erhalten.

Chieming – Pandemiebedingt überreichte der US-Konsul John Stubbs vom Generalkonsulat München erst jetzt die Auszeichnung.Nach der Einleitung des stellvertretenden Schulleiters Felix Grosse, selbst Englischlehrer, stellte Franziska Lohner ihren prämierten Cartoon und dessen Entstehung vor.

Mitschülerin Franziska Kirschner erläuterte anschließend stellvertretend für ihre Arbeitsgruppe, wie sich die Isinger bei diesem Projekt der US-Botschaft in Berlin zur Wahl in den USA vorbereitet hatten: Sie arbeiteten sich, unterstützt von ihrer Englischlehrerin Katrin Langbauer, in die Lebensrealität des ihnen zugelosten Bundesstaates Kansas ein, untersuchten „voting history, ethnicity, religion, economy and education“ sowie aktuelle gesellschaftliche Strömungen wie die „Black-Lives-Matter“-Bewegung, die Ernennung der neuen konservativen Richterin am US Supreme Court und die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Stubbs freut sich Abwechslungsreicher Beruf

Konsul Stubbs überreichte die Urkunde an Franziska Lohner und ging ebenfalls auf seine Herkunft ein. Er stammt aus einer Kleinstadt in North Carolina, wo es mehr Schweine als Einwohner gibt. Nach seinem Jurastudium in den USA und in Amsterdam kam er zum „Foreign Service“, vergleichbar mit dem Auswärtigen Amt, und trat seine erste Stelle im brasilianischen Sao Paulo an. Nach Stationen in Gambia, Afghanistan und weiteren Ländern ist er inzwischen am Münchner US-Generalkonsulat tätig.

Stubbs erläuterte auch seine derzeitigen Aufgabenfelder. Er ist zuständig für Hacker-Angriffe aus Russland, die Handelspolitik mit China, die Suche nach einer Lösung beim Thema Airbus/Boeing zusammen mit der EU, Extremismus und digitale Desinformation sowie Energie- und Klimasicherheit. Die Abwechslung ist laut Stubbs das Schönste in seinem Beruf als Diplomat. So habe er sich in Gambia beispielsweise um den Import von gefrorenen Hähnchenschenkel kümmern müssen. Gleichzeitig unterstützte er dort gegen eine langjährige Diktatur den Aufbau eines Staates mit demokratischen Wahlen.

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Als Diplomat brauche man „flexibility and a good sense of humor“, und das wünschte Konsul Stubbs am Ende den Isingern. re

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