Gemeinderat vergibt Planung und unterstützt Nutzungsänderung für "Farnbichl-Alm"

Urnenwand für Friedhof Eisenärzt

An der östlichen Grundstücksgrenze (im Bild hinten) neben dem "Glockenturm" des Friedhofes Eisenärzt wird die neue Urnenmauer entstehen. Foto Krammer
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An der östlichen Grundstücksgrenze (im Bild hinten) neben dem "Glockenturm" des Friedhofes Eisenärzt wird die neue Urnenmauer entstehen. Foto Krammer

Siegsdorf - Auf Antrag der CSU-Fraktion befasste sich der Siegsdorfer Gemeinderat mit dem Neubau einer Urnenwand im Friedhof Eisenärzt. Aufgrund einer detaillierten Vorplanung von Johann Bauer entschied sich der gemeindliche Bauausschuss nach einer Ortsbesichtigung für den Bau einer Urnenwand mit 33 Urnenkammern an der östlichen Grundstücksgrenze neben dem "Glockenturm" des Friedhofes.

Mit einer Traufhöhe von rund zwei Metern und einer Länge von gut acht Metern schließt sich das neue Bauwerk direkt an die bestehende Mauer an. Die vorläufige Kostenschätzung beträgt rund 56700 Euro.

Obwohl für das laufende Jahr nur Planungskosten von 10000 Euro in den Haushalt eingestellt sind, entschloss sich das Gremium, die Urnenwand noch heuer zu errichten und vergab den den Auftrag für die Eingabeplanung an Johann Bauer. Die notwendigen Mittel werden im Nachtragshaushalt bereitgestellt.

Auch über eine Nutzungsänderung der ehemaligen Berggaststätte "Farnbichlalm" zu einer Schulungs- und Erholungsstätte hatte der Gemeinderat zu beschließen. Die Firma Abel Mobilfunk GmbH u. Co.KG hat das brachliegende Anwesen erworben und beabsichtigt, die ehemalige Ausflugsgaststätte in eine Schulungs- und Erholungseinrichtung für ihre Mitarbeiter umzubauen. Nachdem das Anwesen weder an die gemeindliche Wasserversorgung, noch an die Kanalisation angeschlossen ist, hat das Ingenieurbüro HPC-AG bereits eine Machbarkeitsstudie für die Wasserver- und -entsorgung erstellt und das grundsätzliche Einverständnis der betroffenen Grundstücksanlieger eingeholt. Die Außenmauern und Fassaden bleiben beim Umbau grundsätzlich erhalten, im Ober- und Dachgeschoss werden im Bereich der jetzigen Tenne zusätzliche Wohnräume entstehen und auch eine Umzäunung des Anwesens ist geplant.

Der Gemeinderat sieht die Vorschläge als umsetzbar an und begrüßt die Sanierung der "Farnbichl-Alm". Die öffentliche Nutzung des bestehenden Wanderparkplatzes und die Durchführung des Winterdienstes sind mit dem Antragsteller noch zu regeln.

Mit Schreiben vom 17. Februar informierte die Deutsche Funkturm GmbH München über eine Erweiterung der bestehenden Antennenanlage in Hinterwelln. Der Mast mit der Antennenanlage soll um eine Mobilfunkstation erweitert werden. Ein Einvernehmen des Gemeinderates ist nicht erforderlich.

Eine kurze Debatte gab es zum Abschluss der öffentlichen Sitzung zu einer Anfrage von Karin Neumann, die sich über den Stand eventueller Verbesserungen der Sicherheit am Klettergerüst des Mehrgenerationen-Spielplatzes im Kurpark erkundigte. Bürgermeister Kamm stellte fest, dass einige Verbesserungsvorschläge bereits umgesetzt sind, eine Veränderung des TÜV geprüften Klettergerätes jedoch sorgfältiger Abstimmung mit den Herstellern und Behörden bedürfe. fkr

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