Digitales Rathaus

Urkunden vom Bernauer Standesamt online beantragen

Standesamt-Mitarbeiterin Christina Gasteiger, Kämmerer Martin Angerer und Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (von links) mit dem Formularservice im Hintergrund. Formulare können ab Ende der Woche von zuhause aus beantragt werden.
+
Standesamt-Mitarbeiterin Christina Gasteiger, Kämmerer Martin Angerer und Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (von links) mit dem Formularservice im Hintergrund. Formulare können ab Ende der Woche von zuhause aus beantragt werden.

Bernau wird zum „Digitalen Rathaus“. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach vergab einen entsprechenden Förderbescheid.

Bernau – „Die 4188 Euro fließen ins Standesamt“, informierte Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung unter Bekanntgaben. Im Standesamt werden die verschiedensten Urkunden ausgestellt. Künftig ist dies dann per Online-Dienstleistungen möglich.

Kommunen digitalisieren Serviceangebote

Laut Pressemitteilung der Gemeinde Bernau habe Gerlach betont, dass die Bürger zunehmend auch staatliche und kommunale Dienstleistungen einfach und bequem online erledigen möchten. „Deshalb freut es mich, dass immer mehr bayerische Kommunen ihre Serviceangebote digitalisieren“, wird die Digitalministerin zitiert. Als Gesicht der Verwaltung zum Bürger müsse die Kommune von heute digital und serviceorientiert sein.

Wichtig, dass Bürger möglichst viele Unterlagen von zuhause aus beantragen können

Bürgermeisterin Biebl-Daiber freut sich über den Zuschuss, der praktisch unter dem Christbaum lag, weil die Nachricht kurz vor Weihnachten eintraf. „Gerade in den heutigen Zeiten ist es wichtig, dass der Bürger möglichst viele Unterlagen von zuhause aus beantragen kann. Bei uns ist er schon fest verplant, er wird in den Bereich Standesamt laufen. Dort können dann diverse Urkunden beantragt werden.“ Die 4188 uro Förderung seien 80 Prozent der beantragten Summe.

Freistaat unterstützt die Online-Dienste in den Kommunen

Mit dem Programm „Digitales Rathaus“ unterstütze der Freistaat die bayerischen Gemeinden, Landkreise und Bezirke bei der Bereitstellung von neuen Online-Diensten. Für das seit Oktober 2019 laufenden Förderprogramm stünden insgesamt 42,68 Millionen Euro bereit. Gemeinden, Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie Gemeindeverbände im Freistaat Bayern können diese Zuschüsse im Rahmen des Förderprogramms für die erstmalige Bereitstellung von Online-Diensten erhalten. Mit dem „Digitalen Rathaus“ leiste der Freistaat Bayern einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes im kommunalen Bereich. RE/tw

Kommentare