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Nach Onlinesitzungen finden wieder Treffen statt

Unterwössener Trachtenverein plant bunten Abend

Zweite Vorsitzende Andrea Größ (von links) ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft Franz und Verena Stocker, Manfred Hauber, Brigitte Edtmeyer und Martina Dufter (rechts). Vorsitzender Otto Dufter (Zweiter von rechts) wurde nach 40 Jahren zum Ehrenmitglied ernannt.
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Zweite Vorsitzende Andrea Größ (von links) ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft Franz und Verena Stocker, Manfred Hauber, Brigitte Edtmeyer und Martina Dufter (rechts). Vorsitzender Otto Dufter (Zweiter von rechts) wurde nach 40 Jahren zum Ehrenmitglied ernannt.
  • VonLudwig Flug
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Keine Proben, keine Auftritte, kein Theater: Das Vereinsleben der Achentaler Trachtler beschränkte sich coronabedingt in den vergangenen eineinhalb Jahren nur auf spärliche Termine. Dies machte die Jahresversammlung im Alten Bad deutlich.

Unterwössen – Jugendleiterin Maria Durchner nannte 2020 ein maues Jahr. In den wenigen Proben hätten sich Kinder und Abstandsregeln als eine schwierige Mischung erwiesen. Das Hygienekonzept sei Dank des Vorsitzenden Otto Dufter aus der Musikschule gekommen. Der Trachten- und Musikantensommer mit der Musikkapelle Wössen habe den Kindern wieder Auftritte gebracht. Weil das Kinderfest im Herbst wegfällt, planen die Jugendleiter einen Ausflug. Durchner stellte fest: „Wir brauchen dringend kleine Buben.“

33 aktive Mitglieder

Marina Kurz-Hörterer vermeldete 33 Mitglieder bei den Aktiven, darunter sechs neue. 2020 engagierten sie sich im Historischen Seeräuberspiel zu Fasching. Ausfallen musste auch das Bauerntheater. Kassier Reinhard Kurz-Hörterer freute, dass das traditionelle Weiber- und Dirndlkranzl des Trachtenvereins 2020 möglich war. Das habe geholfen, die laufenden Kosten zu decken. Die Achentaler hätten in die Akustik ihres Probenraumes im Alten Bad investiert.

Proben ohne Ziel sinnlos

Dufter erinnerte an die ursprünglich geplanten Feste in der Region. Stattdessen sah er „Onlinesitzungen mit Laptop und Lederhose“. Trachtlerproben waren später wieder möglich, hätten aber schnell gezeigt, dass sie ohne Ziele sinnlos seien. Die Maiandacht bei schlechtem Wetter habe bewiesen, wie ausgehungert die Mitglieder auf das Miteinander warteten. Ein Konzert auf der Rechenbergalm sowie mehrere Auftritte folgten.

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Momentan ist am Freitag, 24. September, ein bunter Abend in der Achentalhalle mit Musik, Tanzen, Platteln und Theater geplant. Die Zweite Vorsitzende Andrea Größ plant den zweitägigen Vereinsausflug für Samstag, 23. Oktober. Bürgermeister Ludwig Entfellner kritisierte, dass in der Bundesliga vieles gehe, in den Vereinen vor Ort aber nicht: „Dem Ehrenamt sollte es leichter gemacht werden, die Politiker sollten es mutiger angehen.“ Immerhin lebe der Verein von Gemeinschaft und Ehrenamt.

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