Im Gemeinderat vorgestellt

Unterwössen: Viele Wünsche erreichen neue Tourismus-Geschäftsführerin

Hat das Achental „fest in ihr Herz geschlossen“: Elisabeth Keihl möchte die sportlichen Aktivitäten in der Region erweitern.
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Hat das Achental „fest in ihr Herz geschlossen“: Elisabeth Keihl möchte die sportlichen Aktivitäten in der Region erweitern.

Erst einige Wochen ist Elisabeth Keihl als neue Geschäftsführerin des Achental Tourismus im Amt. Und schon jetzt wird die Liste der Anforderungen, Wünsche und Herausforderungen lang und länger.

Unterwössen – Das zeigte sich auch bei ihrer Vorstellung während der Sitzung des Unterwössener Gemeinderates. Die 45-Jährige lebt seit acht Jahren in Schleching und hat nach eigener Aussage das Achental „fest in ihr Herz geschlossen“. Keihl ist freiberufliche Beraterin mit den Schwerpunkten „Digital Consulting, Marketing und Sales“.

In ihrer beruflichen Laufbahn hat sie bereits mehrere, auch größere Unternehmen aus dem Bereich Reisen und Tourismus erfolgreich betreut. Nun übernahm sie – auf eigenen Wunsch zunächst für ein Jahr – die Aufgaben als Geschäftsführerin beim Achental Tourismus.

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„Wir sind guter Dinge und denken, dass es passt“, sagte Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU), auch im Namen des gemeinsamen Kommunalunternehmens der Gemeinden Marquartstein, Staudach-Egerndach, Schleching und Unterwössen nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren.

Keihl selbst sieht ihre Hauptaufgaben im Austausch mit den Gastgebern und im Ausbau sportlicher Aktivitäten. Den Achental Tourismus will sie mit den Schwerpunkten Sport, Ruhe und Traditionsbewusstsein profilieren. In der Diskussion sah sie sich vielen Wünschen gegenüber. So bemängelte Markus Entfellner (FDP), dass die Tourist-Information an Wochenenden geschlossen ist. Keihl schloss zwar kurzfristige Änderungen aus, stellte aber mittelfristige Möglichkeiten – je nach den finanziellen Gegebenheiten – in Aussicht. Ein weiteres Anliegen war Entfellner die Einrichtung von Loipen, notfalls mit Schneekanonen. Angesichts der extrem hohen Anschaffungskosten von Schneekanonen hielt Keihl das „für fast nicht realisierbar“.

Kostengünstige Alternativprogramm

Freudig griff sie die Anregung von Gabi Neubert (Die Grünen) für kostengünstige Alternativprogramme im Winter auf. Besonders die Familienprogramme will Keihl in diesem Zusammenhang ausbauen.

Positiv bewertete sie auch die Anregung von Barthl Irlinger (OWG), die Vereine mehr in den Tourismus zu integrieren. vd

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