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AUS DEM GEMEINDERAT

Unterwössen: Broschüre „Wössner Immergrün“ spaltet die Meinungen

Eine Aussprache zur Broschüre „Wössner Immergrün“, für die sich der Schriftführer des Grünen-Ortsverbandes Bernd Katzbichler verantwortlich zeigt, hatte die Dritte Bürgermeisterin Claudia Schweinöster (UWW) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates beantragt.

Unterwössen – Ihr Anliegen ist „die Art und Weise, wie man in der Broschüre mit der Gemeinde zu Gericht geht.“

Besonders sauer war Schweinöster über den Ton, mit dem die Gemeinde kritisiert wird: „Andere Meinungen sind in Ordnung, aber der Tenor der Berichte ist nicht zu billigen.“ Inakzeptabel sei auch die Kritik über Punkte, die im Gemeinderat schon beschlossen seien. Auch CSU-Fraktionssprecher Matthias Schweigl kritisierte: „Wir sind im „Immergrün“ einer Meinung ausgesetzt, die nicht in Ordnung ist.“

Kritik am Titel „Baumschnitt des Grauens“

Besonders hatte sich der Widerstand der Grünen an den Baumschnittmaßnahmen im Ortszentrum mit dem Titel „Baumschnitt des Grauens“ und an den Möglichkeiten von innerörtlichen Wegeführungen eines Radweges entzündet. Zum Radweg meinte Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU): „Die vom Autor beschriebenen Möglichkeiten von innerörtlichen Wegeführungen eines Radweges sind rechtlich und praktisch nicht möglich und deshalb von der zuständigen Fachbehörde abgelehnt worden. Für die Baumschnittmaßnahmen hatten wir eine Stellungnahme vom ausführenden Agrarfachwirt für Baumpflege und Baumsanierung und staatlich geprüftem Forsttechniker, Martin Reichhofer, eingeholt.“

Gabi Neubert (Die Grünen) rechtfertigte die Darstellungen: „Wir müssen nicht immer alle einer Meinung sein. Verschiedene Ansichten können uns auch voranbringen.“ Auch Ute Haag (Die Grünen) vertrat die Meinungsfreiheit.

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Am Ende zeigten sich alle versöhnlich. „Der Ton in den Berichten wird in der Form nicht mehr vorkommen“, sagte Neubert. Entfellner zeigte sich zufrieden, „dass wir das Thema angesprochen haben“.

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