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Bergung am Montag bei Unterwössen

200 Meter in Rinne gefallen: Wanderer stürzt am Hochgern in den Tod

Am Hochgern im Landkreis Traunstein kam es zu einem tödlichen Bergunfall. Ein Wanderer (63), der am Sonntag (19. Dezember) zu einer Wanderung aufgebrochen war, konnte am Montag nach einem Absturz nur noch tot geborgen werden.

Hochgern/Unterwössen - Am Sonntag brach ein 63-Jähriger zu einer Wanderung im Bereich des Achentals auf. Als er zur vereinbarten Zeit nicht nach Hause zurückkam, wurde er von seiner Ehefrau als vermisst gemeldet. Da nicht bekannt war, von welchem Parkplatz im Achental aus der Vermisste seine Wanderung begann, wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Grassau die Wanderparkplätze nach seinem Fahrzeug abgesucht und dieses schließlich auf einem Abstellplatz in Unterwössen am späten Abend aufgefunden. Die weitere Absuche wurde von 50 Mann der Bergwachtbereitschaften Marquartstein, Grassau, Schleching, Ruhpolding und unter Einbeziehung des Technikbusses, sowie Mitgliedern der Alpinen Einsatzgruppe Traunstein durchgeführt.

Gegen 1 Uhr wurde der Vermisste dann tödlich abgestürzt in der sogenannten Schützriesen unterhalb des Hochlerchs im Hochgerngebiet aufgefunden. Eine Bergung des Verstorbenen war zur Nachtzeit infolge der Steilheit des Geländes und der vorherrschenden Dunkelheit nicht mehr möglich.

Am Montag (20. Dezember) wurde der Verstorbene durch Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe mit Unterstützung der Bergwachtbereitschaft Marquartstein geborgen. Dies gestaltete sich schwierig, da ein Hubschraubereinsatz infolge der Witterung nicht möglich war. Zunächst mussten die Einsatzkräfte teils unter Zuhilfenahme von Steigeisen im verharschten Steilgelände zum Verstorbenen aufsteigen. Im Anschluss wurde der Verunglückte dann mit bis zu 400 m langen Abseilstecken über das vereiste Steilgelände bis zu einer Forststraße abgelassen.

Warum der Mann ca. 200 m in die steile Rinne stürzte, wird derzeit durch einen Polizeibergführer untersucht. Die Unfallstelle liegt jedoch in einem Bereich in welchem sich in den vergangenen zwei Jahren vermehrt schwere Unfälle ereigneten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Grassau

Rubriklistenbild: © Matthias Bein