Unternbergbahn: Fusion der Betriebe angestrebt

Ruhpolding – Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat Ruhpolding den jeweiligen Jahresabschluss 2019 der beiden Unterbergbahn-Betriebe.

Der Jahresverlust der Unternbergbahn GmbH & Co KG beläuft sich zum Ende 2019 auf 116 556 Euro. Von der Gemeinde wurden für das Wirtschaftsjahr 2019 Einlagen zur Erhöhung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von 80 000 Euro geleistet. Der Gemeinderat nahm den Jahresabschluss zur Kenntnis und genehmigte einstimmig die geleisteten Einlagen für diesen Zeitraum. Geschäftsführer Engelbert Schweiger wird beauftragt, in der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss in der vorliegenden Fassung festzustellen.

Im Falle der Unternbergbahn GmbH beträgt der Jahresüberschuss 1295 Euro. Geschäftsführer Schweiger wird ebenfalls beauftragt, in der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss in der vorliegenden Fassung festzustellen.

Für das Gremium stellt sich die Frage, wie es mit den beiden Firmenkonstrukten und dem Betrieb der Unternbergbahn weitergehen solle. Bürgermeister Justus Pfeifer (CSU) erläuterte, dass das Ziel die Zusammenführung der beiden Betriebe sei, um Kosten für die jährliche Wirtschaftsprüfung einzusparen und Kräfte zu bündeln. Für den Betrieb des Skilifts am unteren Teil des Bergs gäbe es für diese Saison noch einige Hindernisse. Der Verein zur Unterstützung des Skiliftbetriebs am Unternberg, welcher den Betrieb seit einigen Jahren innehat, sei hier aber gerade auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten, natürlich in enger Abstimmung mit der Gemeinde und Beihilfe durch den Bauhof.

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