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Ortsgestaltungssatzung soll voraussichtlich 2015 verabschiedet werden: Flachdächer sollen dann nicht mehr zugelassen werden

"Unseren Dörfern soll der ländliche Stil erhalten bleiben"

Gstadt - "Unseren Dörfern soll der ländliche Stil erhalten bleiben", gab Bürgermeister Bernhard Hainz als ein zentrales politisches Ziel beim Jahresabschluss des Gemeinderates mit den Mitarbeitern des Bauhofes und der Tourist-Info vor. "Eine bauliche Todsünde", wie Hainz es nannte, ein Gebäude am Ortseingang von Gstadt in der Loibertinger Straße, war der letztendliche Auslöser gewesen für die Initiative der Gemeinde, einen Entwurf für eine Ortsgestaltungssatzung auf den Weg zu bringen (wir berichteten wiederholt).

Der Gemeinderat habe seine Zustimmung zu dem besagten Bauvorhaben verweigert, aber zweimal sei der Bau vom Landratsamt genehmigt worden, erinnerte Hainz. Die Gemeinde hoffe, die Ortsgestaltungssatzung, "die allerdings hieb- und stichfest sein muss", 2015 verabschieden zu können. Der Gemeinde gehe es dabei insbesondere um die Dachformen, so seien Flachdächer in Zukunft ausgeschlossen, erklärte Hainz.

145 Beschlüsse in zwölf Sitzungen

Beim Jahresabschlussessen im gemeindeeigenen Restaurant Hofanger, zu dem auch Pfarrer Peter Bergmaier und Ehrenbürger Leonhard Dobler gekommen waren, erinnerte Hainz an die "gute Zusammenarbeit im Jahr 2014" mit fast immer einstimmigen Beschlüssen. In zwölf Sitzungen seien 145 Beschlüsse gefasst worden.

Hainz erinnerte an eine ganze Reihe von wichtigen Maßnahmen und erheblichen Investitionen. Als größeres Projekt hob der Bürgermeister die Sanierung im Ortsteil Lienzing hervor, mit neuer Wasserleitung, Regenwasserkanal und Straßenbau, die im Frühjahr abgeschlossen werden soll. Mit dem Wasserleitungs-Bau werde zugleich ein wichtiger Leitungsring auch für das Feuerlöschwesen geschaffen.

Hainz erinnerte auch daran, dass 2014 die von Sebastian Huber gestalteten Ortseingangstafeln in Gstadt und Gollenshausen aufgestellt wurden.

Der Bachlauf des Söller Grabens bis Lambach sei mit 33 Tonnen Wasserbausteinen stabilisiert und so für die Zukunft gesichert worden.

Eröffnet worden sei auf dem ehemaligen Campingplatz in Gstadt ein gemeindeeigener öffentlicher Parkplatz zur Verbesserung der Parksituation im Ort. Der "Multifunktionsplatz" soll auch für Festlichkeiten zur Verfügung stehen.

Der Bürgermeister ging außerdem unter anderem noch auf den Bau der Mehrzweckhalle in Breitbrunn mit finanzieller Beteiligung Gstadts, die voraussichtlich im März eingeweiht werden soll, auf die bevorstehende Sanierung der Hafenmole in Gollenshausen, den ersten erfolgreich verlaufenden Künstlermarkt und auf die beabsichtigte Sanierung des Uferwegteilstückes von Mitterndorf nach Schalchen ein. th

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