Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aus dem Gemeinderat

„Unschöner Schilderwald“ am Tüttensee sorgt für Unmut

Laut Bürgermeister Wirnshofer war das Schild zur Absicherung nötig.
+
Laut Bürgermeister Wirnshofer war das Schild zur Absicherung nötig.
  • VonMarkus Müller
    schließen

Über den entstandenen Schilderwald am nördlichen Tüttenseeufer ärgerte sich Christian Fellner (Bürgergruppe) und brachte das Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein.

Grabenstätt – Die Gemeinde hatte nach Abklärung aller besitz- und haftungsrechtlichen Fragen noch vor Beginn der heurigen Badesaison am Nordwestufer einen neuen Steg errichten lassen. Der alte Steg war von einem Sturm beschädigt und Anfang 2020 aus Sicherheitsgründen entfernt worden. Kurz nach der Freigabe des neues Steges stellte die Gemeinde ein auffallendes gelbschwarzes Schilderpaar auf. Auf diesem Schild wird vor Kopfsprüngen und Ertrinkungsgefahr gewarnt.

Sicherheitshinweise nötig

Dass nun zusätzlich etwa 15 Meter vom besagten Steg entfernt am Wegesrand noch eine deutlich größere Tafel mit der Landschaftsschutzverordnung „Tüttensee“, einer Hausordnung und diversen Sicherheitshinweisen aufgestellt wurde, „stört mich optisch schon gewaltig“, so Fellner. Auch die verwendeten Metallstangen fügen sich seiner Meinung nach nicht gut in die Landschaft ein.

„Wir mussten uns mit diesen Schildern zusätzlich rechtlich absichern, sonst wäre das Ganze nicht zu verwirklichen gewesen“, gab Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/ Freie Wähler) zu bedenken. Er erinnerte daran, dass „wir alle diesen neuen Steg wollten, um den Leuten dort wieder eine Bademöglichkeit zur Verfügung zu stellen“. Vielleicht könne man in optischer Hinsicht noch ein paar Anpassungen vornehmen.

Lesen Sie auch: Wissenschaftler entdecken weitere Meteoritenkrater im Chiemgau

Die Gewässerschutzzone im östlichen Bereich des Tüttensees, die von Bojen begrenzt ist, werde in Abstimmung mit dem Naturschutz immer wieder korrigiert, beantwortete Zweiter Bürgermeister Andreas Danzer (Freie Wähler) eine weitere Anfrage. Zudem hieß es, dass das Signal für eine Schutzzonen-Erweiterung von der Gemeinde ausgehen müsse. Die Entscheidung diesbezüglich werde auch davon abhängig sein, welche Belastungen man der Natur auf Dauer noch zumuten könne.

Appell an die Gäste

Einig war man sich auch dahingehend, dass es nicht zu tolerieren sei, wenn Badegäste sich im dortigen Landschaftsschutzgebiet nicht naturverträglich verhalten würden. Immer wieder habe man feststellen müssen, dass sich Leute dort „an fremdem Eigentum vergreifen und beispielsweise Bäume ausreißen“, um sich Platz zu verschaffen, kritisierte Wirnshofer und appellierte, auf solche rücksichtlosen Personen zuzugehen.

Angesprochen auf SUPs, Kajaks, Schlauchboote und ähnliches meinte der gemeindliche Geschäftsleiter Peter Lex, dass kleine Wasserfahrzeuge ohne Motor außerhalb der festgesetzten Gewässerschutzzone bis auf Weiteres noch erlaubt seien.

Mehr zum Thema

Kommentare