Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Schlierbachweg

Der aufgekieste und in einem Teilstück betonierte Schlierbachweg ist kaum wiederzuerkennen.
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Der aufgekieste und in einem Teilstück betonierte Schlierbachweg ist kaum wiederzuerkennen.

Unterwössen. – Bis vor wenigen Wochen noch im stark mitgenommenen Zustand, zeigt sich der Schlierbachweg nun in neuem Gewand.

„Zusammen an einem Strang ziehen“, nahmen sich die Gemeinde Unterwössen, die Staatsforsten Ruhpolding und die drei am Weg gelegenen Almbauern vor. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der Schlierbachweg von Hinterwössen hinauf zur Chiemhauser Alm hat seinen Reiz. Der steile Weg verläuft direkt neben dem Schlierbach, der vor allem nach Regen mit großem Getöse über die vielen Staustufen und Felssteine hinabrauscht.

Es gilt ein Auge auf den Schlierbachweg zu halten, denn die Rinnsale nach starkem Regen setzen dem Weg auf seinem starken Gefälle ständig zu. Frei gespülte Regenrinnen und Auswaschungen am Wegrand gefährden die Sicherheit, gerade in den Wegkehren.

Freigewaschene Felsen im Weg bringen Stolper- und Rutschgefahr. Zuletzt im strengen Vorjahreswinter hatten die Schneemassen dort Bäume umgeworfen und ein Stück Hang abrutschen lassen. Bäume und Erdrutsch waren kurz darauf geräumt, der Weg aber nicht instandgesetzt.

Auf Vermittlung der Gemeinden nahmen sich die Verantwortlichen deshalb vor, „an einem Strang zu ziehen“, wie Bürgermeister Entfellner ausdrückte. Die junge Generation der Almbauern setzte 16 neue Auskehren und betonierte diese ein.

Ein besonders anspruchsvolles Teilstück ist zwischenzeitlich betoniert. Insgesamt haben die Beteiligten den Weg überarbeitet und neu aufgekiest. Das heutige Bild lässt sich mit dem Ursprung nicht mehr vergleichen.

Wasser wirdschonend abgeleitet

Noch immer stehen Arbeiten – jetzt im unteren Wegteil – an. Dort werden zwölf neue Auskehren das Wasser des Weges schonend ableiten. Gemeinde und Staat zeigen sich erfreut und heben vor allem die ehrenamtliche Arbeit der Helfer hervor.

Die Kosten des Projektes sind im wesentlichen Materialkosten im eher untergeordneten Ausmaß.

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