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DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
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Ulrike Kollmannsberger aus Prien war mehr als die „Frau Bürgermeister“

Ulrike Kollmannsberger
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Ulrike Kollmannsberger

Unerwartet starb Ulrike Kollmannsberger aus Prien mit nur 73 Jahren. Sie war gerne Gastgeberin und engagiert in vielen Vereinen.

Prien – Im Alter von 73 Jahren verstarb plötzlich und unerwartet Ulrike Kollmannsberger aus Prien. Wie Pfarrer i. R. Andreas Zehetmair bei der Trauerfeier in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ erinnerte, kamen die Eltern der Verstorbenen einst als Vertriebene aus Schlesien an den Chiemsee. Kollmannsberger kam in Prien zur Welt, besuchte die Volksschule und ging bei der Firma Tengelmann in die Lehre.

1968 heiratete sie Lorenz Kollmannsberger und gründete eine Familie, aus der zwei Söhne und eine Tochter hervorgingen. Fortan war sie für ihre Kinder und Familie da, zudem stärkte sie ihrem Mann als langjährigen Priener Bürgermeister und stellvertretenden Landrat den Rücken. Aktiv unterstützte sie besonders die Pflege der Partnerschaften mit den Priener Partnergemeinden Valdagno in Oberitalien und Graulhet in Südfrankreich.

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Sie bewirtete gerne Gäste

Die Fahrten dorthin und die Betreuung der Gäste in Prien waren ihr sehr wichtig. Als mehrjähriges Mitglied des Priener Pfarrgemeinderates und als langjähriges Mitglied bei der Katholischen Frauengemeinschaft war Kollmannsberger dem örtlichen Kirchengeschehen eng verbunden. Bis zuletzt half sie – am liebsten im Hintergrund – mit, wenn bei Zusammenkünften, Feierlichkeiten oder Veranstaltungen in der Küche oder im Service fleißige Hände gebraucht wurden.

Dazu sagte Pfarrer Andreas Zehetmair: „Sie hat auch privat gerne für Gäste gekocht und genoss die geselligen Stunden. Kochen, Garteln und Stricken waren ihre größten Hobbies“. Mit einem eigenen Freundeskreis oblag ihr viele Jahre die Gestaltung des Altarbilds anlässlich des Fronleichnamsfestes vor dem Priener Rathaus. Sie war Mitglied beim TUS Prien, half als Röckefrau im Trachtenverein, und engagierte sich im Obst- und Gartenbauverein. 50 Jahre lang war sie Teil der Priener Hüttengemeinschaft, welche in der Gemeinde Samerberg eine Genossenschaftsalm gepachtet hatte. In all den Jahren feierte man zusammen mit Prälat Lothar Waldmüller eine Bergmesse. Stolz war Kollmannsberger auf ihre sieben Enkelkinder, die sie gerne bei sich zu Hause hatte. Das Requiem in der Priener Pfarrkirche wurde von Brigitte Buckl und Heidi Martl von der Priener Musikschule volksmusikalisch und mit Saitenmusik gestaltet. hoe

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