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Ab jetzt jeden Sonntag Friedensgebet

Lichter der Hoffnung auf Frieden in Grabenstätt

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  • VonMarkus Müller
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Wie sehr die Menschen hierzulande der schreckliche Ukraine-Krieg und das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung bewegt und mitnimmt, sah man auch am Samstagabend, 4. März 2022, in der Friedensandacht in der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian.

Grabenstätt – Zahlreiche Gläubige waren der Einladung der Pfarrei gefolgt, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen, inne zu halten und zu beten. „Wir sind heute hier, weil wir entsetzt und tief betroffen sind, weil wir Ängste und Sorgen haben und uns ohnmächtig und hilflos fühlen“, betonte Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser zu Beginn der Andacht mit Blick auf die vielen Menschen, die im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine ihr Zuhause verloren haben, auf der Flucht sind, durch Bomben und Gewehre verletzt wurden, um ihre Liebsten bangen und einfach nicht mehr weiterwissen. „Wir fühlen mit den Menschen, beten für sie und den Frieden und sind verbunden mit ihnen in diesem Gottesdienst und im Glauben“. Die Sorgen und Hoffnungen wolle man heute zu Gott bringen, der den Menschen in ihrem Leid beistehe und den Frieden wolle. Als Zeichen der Hoffnung entzündete Burghartswieser vor dem Altar die Osterkirche, wo die Gläubigen später hoffnungsvoll ihre brennenden Teelichter abstellten.

Ihre Hoffnungen und Wünsche nach Frieden brachten auch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Ruprecht und Maximilian Wimmer in einem Gebet zum Ausdruck. „Jesus du Friedensfürst ziehe ein in unsere Herzen und hilf die Mauern zwischen den Menschen und Völkern zu überwinden, damit Frieden herrscht in der ganzen Welt“ und „Heiliger Geist erleuchte uns, damit wir Werkzeuge des Friedens sein können auf dem Weg zum Aufbau einer Welt des Friedens, in der wir alle geschwisterlich zusammenleben können“, bat Wimmer. Zwischendurch erklangen klangvolle Melodien, die Mut machten und Hoffnung schöpfen ließen.

Pater Vasile Dior, der am Dienstag, 8. März 2022, nach Rumänien fährt, um eine Spendenaktion seiner Mitbrüder (Franziskaner-Minoriten) für die Ukraine zu unterstützen, erinnerte daran, dass „in der Ukraine zwei christliche Länder miteinander kämpfen“ und die Freiheit ein hohes Gut sei. Abschließend sang man gemeinsam zu Gitarrenklängen das Lied „Herr, gib uns deinen Frieden“. Viele Andachtsbesucher spendeten für die Ukraine-Hilfe. Ein Friedensgebet gibt es nun immer sonntags um 18 Uhr in der Pfarrkirche Grabenstätt.