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AUS DER BÜRGERVERSAMMLUNG

Übersees Bürgermeister Herbert Strauch: „Wir sind auf einem guten Weg“

Auf diesem Grundstück östlich der Staatsstraße 2096 von Übersee nach Grassau ist bald mit der Erschließung des Gewerbegebietes Entenfeld zu rechnen.
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Auf diesem Grundstück östlich der Staatsstraße 2096 von Übersee nach Grassau ist bald mit der Erschließung des Gewerbegebietes Entenfeld zu rechnen.
  • VonBärbel vom Dorp
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Rund 60 Besucher kamen zur ersten Bürgerversammlung mit Übersees neuem Gemeindeoberhaupt. So gut wie alle Fragen konnte Bürgermeister Herbert Strauch beantworten. Es ging auch um Kritik am Rathaus-Neubau.

Übersee – Anderthalb Stunden lang informierte der neue Überseer Bürgermeister Herbert Strauch (Freie Bürgerliste) die Besucher seiner ersten Bürgerversammlung in der Schulturnhalle. Ausführlich sprach er über das Ortsgeschehen und die Gemeindepolitik mit vielen Zahlen, Daten und Fakten als Rück- und Ausblick. „Ich bin stark motiviert, aber es braucht auch Menschen, die sich beteiligen“, betonte der Bürger-meister. Die Einwohnerzahl sei „stetig, aber durchaus gesund“ auf einen Höchststand von 5117 Bürger gestiegen.

Ortsentwicklung: Konzept läuft weiter

Davon seien 63,86 Prozent zwischen 18 und 65 Jahre alt. Er hob das „umfassende Betreuungsangebot für Kinder“ hervor, einschließlich des „Erfolgsmodells der Mittagsbetreuung“ mit wiederum 75 Anmeldungen für das neue Schuljahr sowie der Ferienbetreuung. Ein Wermutstropfen sei ab 1. September die notwendige Erhöhung der Mittagsbetreuungs-Gebühr von jetzt 33 auf 50 Euro.

Breiten Raum widmete der Bürgermeister den Themen „Wohnen und Bauen“ mit der konstanten Nachfrage nach Bauland. Man bemühe sich um preiswerten Wohnraum für Einheimische. Hierbei spiele das in Auftrag gegebene Ortsent-wicklungskonzept eine wesentliche Rolle. Nach der coronabedingten Pause soll das Konzept mit Bürgerbeteiligung nun wieder weitergeführt werden. Auch das geplante Gewerbegebiet En-tenfeld sei auf einem guten Weg. Demnächst sei mit der Erschließung zu rechnen.

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Für die Zeit 2021/2022 kündigte der Bürgermeister die Fortführung des Kon-zepts „Gemeinde- und Bürgerzentrum“ im Bereich Rathaus, Alte Schule und ehemaliger Feuerwehr im Rahmen der Städtebauförderung an. Weitere Projekte sind eine Toilettenanlage an der Eisdiele, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulgebäudes, die Sanierung der Uferverbauung im Strandbad sowie die Sanierung und Erweiterung des Bauhofs.

Besonders stolz zeigte sich der Gemeindechef angesichts der vielen ehrenamtlichen Sozialinitiativen. Eine Fortsetzung soll der Jugendtreff im Pfarrheim für die Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren ab September erfahren. Möglicherweise sollen die Öffnungszeiten erweitert werden.

Raunluftfilter kommen

Gute Nachrichten gibt es laut Strauch auch in anderen Bereichen: „Der Sportplatzbetrieb ist bis zum Ende des Jahres gesichert.“ Auch die Planung und Umsetzung des Kreisverkehrs an der Staatsstraße 2096 geht weiter. In diesem Zusammenhang soll auch ein Konzept für die Staatsstraße kommen.

Wegen der Corona-Vorschriften waren die Bürgeranfragen erstmals vorab schriftlich eingereicht worden. Der Bürgermeister nahm sich 40 Minuten Zeit für die Beantwortung aller Fragen. Die meisten drehten sich um Verständnisfragen zu vergangenen Gemeinderatsbeschlüssen. Die Frage nach der Anschaffung von Raumluftfiltern für die Schule konnte Strauch positiv beantworten. Acht Geräte für die Hauptklassenräume seien bestellt und werden in Kürze geliefert.

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Die Frage nach der oftmals unausgelasteten Ringbuslinie beantwortete Strauch mit den interkommunalen Regelungen des Projekts.

„Was tut die Gemeinde für die Reduzierung von CO 2 ?“, wollte ein Bürger wis-sen. Strauch berichtete von „vielen kleinen Schritten“, wie der Anschaffung eines E-Autos als Dienstfahrzeug, LED-Lampen in der Turnhalle, Solaranlagen auf kommunalen Dächern, und der energetischen Sanierung von öffentlichen Anlagen.

Ein Anliegen war einigen Bürgern die Frage, ob und warum man ein neues Rathaus brauche. „Als eine der größten Gemeinden im Landkreis leiden wir in allen Räumen unter akutem Platzmangel und brauchen vor allem Gemeinschaftsräume“ , erklärte Strauch dazu.

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