Übersee zieht an: 257 Neubürger

Willkommensgruß: Bürgermeister Nitschke (rechts) mit Neubürgern im Rathausgarten. vom dorp

Seit elf Jahren gibt es in Übersee einen Empfang, bei dem sich Neubürger kennenlernen und Kontakte knüpfen können. Im vergangenen Jahr haben 257 neu Zugezogene aus ganz Deutschland und dem Ausland ihren Hauptwohnsitz nach Übersee verlegt. Rund 40 von ihnen folgten der Einladung in den Rathausgarten.

Übersee –Sehr angetan sind die Neu-Überseer von der Wertschätzung, die man ihnen entgegenbringt. Bürgermeister Marc Nitschke sowie Vertreter der Kirchen, sozialer Organisationen, Vereine und der Feuerwehr informierten „die Neuen“ über Wissenswertes über ihren neuen Wohnort und vermittelten ihnen ein Gefühl des „Gut-Aufgehoben-Seins“. Dazu trugen auch die alkoholfreien Cocktails von der Sansibar und das Büfett der Familienhelferinnen bei.

Bürgermeister wirbt mit Naturbadestrand

Interessiert verfolgten alle den Ausführungen von Bürgermeister Nitschke, der einen geschichtlichen Bogen von den ersten urkundlichen Erwähnungen des Ortes im Jahr 788 bis zur Neuzeit spannte.

„Heute bietet unser 5100 Einwohner-Ort den längsten zusammenhängenden Naturbadestrand in Süddeutschland, den bestausgestatteten Campingplatz am See, eine Grundschule mit Mittagsbetreuung, drei Kindergärten, zwei Kinderkrippen, eine Bücherei, Tennis- und Sportplätze, mehrere Spielplätze sowie ein reges Vereins- und Dorfleben“, so der Bürgermeister.

Angebote von der Wiege bis zur Bahre

Stolz nannte er den Ort die „soziale Vorzeigegemeinde im Landkreis“. Den Zusammenhalt und die Hilfen in jedem Alter und jeder Lebenslage durch die verschiedensten Einrichtungen thematisierten die Familienhelferin Uschi Geiger sowie die Beauftragten für Jugend, Behinderte und Senioren, Erika Stefanutti, Josefine Steinbichl und Elisabeth Titz. Auch die Vertreter der Geistlichkeit, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Martin Metz von der katholischen Kirche sowie der evangelische Pfarrer Rudolf Scheller, hießen die Neubürger will-kommen und wiesen auf die zahlreichen Aktivitäten und Betreuungsangebote „von der Wiege bis zur Bahre“ hin.

Zum Mitmachen im Kreis der über 70 aktiven Feuerwehrler oder des Feuerwehrvereins luden Kom-mandant Rupert Kink und Zugführer Tobias Plenk ebenso ein wie die Vereinsvorsitzen Christian Kroner von der Blaskapelle Übersee und Ulrich Genghammer vom Sportverein TSV.

Der Großteil wohnte schon in Bayern

Von den 257 Neubürgern waren 16 Prozent aus dem Ausland, zehn Prozent aus einem anderen Bundesland und 72,4 Prozent innerhalb Bayerns zugezogen. Die Beweggründe für einen Wohnungswechsel sind vielfältig. Manche kamen wegen der guten Lage und Infrastruktur, andere hatten in den Nachbargemeinden keine Wohnung gefunden, eine Frau wollte in der Nähe ihres Sohnes sein, und eine in Rosenheim geborene Münchnerin zog es einfach nur „back to the roots“, wie sie sagte, zurück zu den Wurzeln. vd

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