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Überquerung der Mietenkamer Straße in Grassau soll sicherer werden – Test mit einer Ampel

Eine mobile Ampelanlage soll in diesem Bereich der Mietenkamer Straße vorübergehend installiert werden, um den Bedarf zu messen.
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Eine mobile Ampelanlage soll in diesem Bereich der Mietenkamer Straße vorübergehend installiert werden, um den Bedarf zu messen.
  • VonTamara Eder
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Die Überquerung der Mietenkamer Straße in Grassau soll vor allem für Kinder sicherer werden. Mit einer mobilen Ampel will die Gemeinde den Bedarf erst einmal testen, bevor es zu einer langfristigen Entscheidung kommt.

Grassau – Eine sichere Überquerung der Mietenkamer Straße auf Höhe des Hotels soll nun eine Bedarfsampel ermöglichen. So entschied der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Um den Bedarf zu ermitteln, wird zunächst eine mobile Anlage aufgestellt.

Eine öffentliche Unterschriftenaktion und Anfrage an die Gemeinde brachte vor etlichen Monaten die Diskussion zur Installation einer Ampelanlage in Gang.

Nicht einig über Zahl der jungen Nutzer

Vor einigen Wochen entschied sich das Gremium zunächst grundsätzlich für eine Ampelanlage, wollte aber vor einer endgültigen Entscheidung weitere Informationen. Mittlerweile, so informierte Bürgermeister Stefan Kattari (SPD), wurde die Untere Verkehrsbehörde, die Kreisstraßenverwaltung wie auch die Polizei beteiligt, die einer Bedarfsdrückerampel zustimmten. Ein Zebrastreifen komme hingegen nicht in Betracht, gab Kattari weiter. Die Investitionskosten von 20 000 Euro sowie die jährlichen Wartungskosten für die mobile Ampel von 800 Euro muss der Markt Grassau aufbringen. Eine Förderung hierfür gebe es nicht.

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Das Sachverständigenbüro, dass sich derzeit mit der Verkehrssituation in Grassau befasst, wurde nach dem geeigneten Standort gefragt. Wie der Rathauschef informierte, „sehen die Verkehrsplaner die Ampelanlage von Grassau kommend auf der rechten Seite vor der Bushaltestelle, sodass der Bus nicht an der roten Ampel warten muss und die Passanten hinter dem Bus die Straße queren können.“ Rund 50 Kinder und Jugendliche aus dem Wohngebiet Grafing und dem gegenüberliegenden Wohnbereich wurden als mögliche Ampel-Nutzer ermittelt. Mit dem Standort habe er ein Problem, brachte sich Klaus Noichl (CSU) in die Diskussion ein. Seiner Ansicht nach würden viele den direkten Weg über die Straße wählen und sie nicht erst im weiteren Verlauf queren. Laut Tom Hagl (CSU) ist die Zahl der Kinder nicht aussagekräftig. Schließlich würde die Ampel vorwiegend von den Grundschülern genutzt. Hierzu betonte Franz Pletschacher (BP), dass auch Kinder des Ortsteils Weiher hinzugerechnet werden müssten.

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Für Thomas Göls (CSU) sei der Standort der Ampelanlage für die Akzeptanz entscheidend. Er plädierte für einen Standort weiter vorne an der Bushaltestelle. Er schlug vor, zunächst eine Bedarfsampel, ähnlich wie vor einigen Jahren in Mietenkam, aufzustellen, um zu prüfen, ob die Ampel überhaupt genutzt werde. „Der Rat hat dann eine aussagekräftige Grundlage über die Nutzung. Zudem hätte dies auch den Vorteil, dass die Anlage früher aufgestellt werden kann.“ Thomas Hofmann (AE) sieht den Bereich nicht als unübersichtlich an und könnte die Anlage befürworten, „wenn sich die Bushaltestellen auf gleicher Höhe befinden würden.“

Der Bus muss warten können

Sepp Grießenböck (FW) plädierte ebenfalls für eine Ampelanlage weiter vorne, Richtung Norden. Dass der Bus eventuell vor einer roten Ampel warten müsse, sei für ihn kein Argument. Dem Vorschlag einer vorübergehenden Ampelanlage zur Bedarfstestung schloss sich Manfred Huber (AE) an. Ergänzend betonte Dr. Winfried Drost (UGL), dass der Bus auch in Mietenkam vor der Ampel stehen müsse. Ebenso verhalte es sich im Ortszentrum und auch an der Ampelanlage Körting. Einhellig entschied sich der Rat für eine Bedarfsampelanlage.

Nach einem aussagekräftigen Zeitraum soll erneut entschieden werden.

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