Turnhalle und sozialer Wohnungsbau

Grassau - Der CSU-Ortsverband hat in den kommenden sechs Jahren viel vor. Neben dem Bau einer neuen Turnhalle steht auch die energetische Sanierung der Schule an vorderster Stelle. In der sehr gut besuchten Informations- und Diskussionsveranstaltung wurden auch die 20 Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl vorgestellt.

Eingangs informierte die CSU-Ortsverbandsvorsitzende Daniela Ludwig über bereits verwirklichte Ziele. Als Beispiele nannte sie: Umgriff am Haus der Dorfgemeinschaft, Neugestaltung Kirchplatz, Ausbau Geh- und Radwegenetz, Breitbandan-schluss, umweltfreundliche Heizanlage für Kindergarten und Doktorhaus und Ausbau des Moorerlebnispfads. Ein Asylbewerberheim in Rottau konnte abgewendet und dafür in Grassau das bestehende, mit positiven Erfahrungen bewertete Heim, vergrößert werden.

In Grassau wurde die Fernwärmeversorgung ausgebaut, die Parkplätze am Festplatz befestigt, der Kunstrasenplatz installiert und der Kurpark saniert. Die Feuerwehr erhielt ein Ersatzfahrzeug und die Fahrzeughalle wird erweitert. Der Wertstoffhof in Erlach werde verlegt und das Rot-Kreuz-Gebäude neu erstellt. An der Schule wurde ein Anbau für die Ganztagsbetreuung geschaffen und die Kanal- und Wasserleitungen saniert. In Mietenkam konnte das gemeindliche Gebäude an der Steinwinklstraße energetisch saniert und die Brücke Kendlmühle erneuert werden. Beteiligt sei die CSU auch an der Neugestaltung des Ortszentrums gewesen.

Die Ziele für die kommenden sechs Jahre, so Daniela Ludwig, decken sich mit den anderen Parteien, denn allen sei es wichtig, Grassau voranzutreiben und etwas zu bewirken. Grassau müsse für Jung und Alt lebenswert bleiben und die Zukunft ökologisch wie ökonomisch geplant werden. Natur und Kultur müsse geschützt und die Region für Einheimische und Gäste attraktiv gestalten werden.

Wichtig sei, dass junge Familien im Ort gehalten werden. "Wir brauchen einen sozialen Wohnungsbau mit bezahlbaren Mietwohnungen", forderte sie, denn nicht jeder könne sich ein Eigenheim leisten. Zudem gelte es, das Freizeitangebot zu erhalten und in den Erhalt und Modernisierung der Sportanlagen zu investieren. Gleichwohl gelte es den Handel und das Gewerbe zu stärken. Hier sei es wichtig den Edeka-Markt im Ortszentrum zu halten. Zu den Gewerbegebieten meinte sie, dass vorab die bestehenden Flächen genützt werden sollten. Außermüsse der Schulstandort Grassau gehalten werden. "Wir brauchen auch dringend eine neue Turnhalle und das Schulhaus gehöre saniert", sagte sie. Auch die Kleinkinderbetreuung stehe ganz oben auf der Agenda. Sie informierte, dass die 20 Kandidaten gemeinsam 38 Kinder haben und wissen, wo Handlungsbedarf sei.

Seit Juni 2013 sei der Hochwasserschutz enorm wichtig geworden. Derzeit werde ein 1000-jährliches Hochwasser berechnet und nach den Daten könnte in diesem Fall Grassau 70 Zentimeter unter Wasser stehen. Landwirte, die ihre Flächen für den Hochwasserschutz bereitstellen, müssen auch entsprechend entschädigt werden, so Ludwig. Zur Infrastruktur zähle auch ein schnelles Internet. Das wiederum ziehe Unternehmen an. In Zukunft werde es auch wichtig sein, mehr Mittel für die Sanierung für den Straßenbau bereitzustellen.

In der Diskussion ging es unter anderem um die Realissierung einer neuen Sporthalle, Stärkung des Ehrenamts und mögliche Fließwasserkraftwerke. tb

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