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Aus dem Gemeinderat

Turnhalle soll neuer Ganztagsbetreuung in Siegsdorf weichen

  • VonFranz Krammer
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In seiner jüngsten Sitzung nahm der Siegsdorfer Gemeinderat die Ausführungen von Bürgermeister Thomas Kamm (UW) zum Sachstand der Ganztagsbetreuung am Schuljahr 2026/27 an der Grundschule zur Kenntnis. Die CSU-Fraktion hatte dies über einen Antrag eingefordert.

Siegsdorf – Genau genommen hatte die CSU eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der notwendigen Um- und Neubauten gefordert. Sie forderte die voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen, Informationen über die bereits erfolgten Planungen, über Förderprogramme und einen Zeitplan für die Vorbereitungen.

Bürgermeister Kamm erklärte, dass auf dem derzeit genutzten denkmalgeschützten Rhodeländer Hof die Nutzungserlaubnis durch die Genehmigungsbehörden befristet sei. Seit Jahren befasse sich die Verwaltung mit Optionen für eine langfristige Umsetzung der Ganztagsschule im direkten Umfeld der Schule.

Mit der Sanierung und Erweiterung der Markus-Eisenbichler-Halle sei nun die Voraussetzung für eine Unterbringung der Ganztagsbetreuung an Stelle der Einfach-Turnhalle gegeben. Vorteile dabei seien die direkte Anbindung an die Schule, das vorhandene Bau- und Bauplanungsrecht und möglicherweise sogar eine Nutzung der vorhandenen Bausubstanz. Im Finanzplan der Gemeinde seien auch bereits entsprechende Planungsmittel eingestellt und die Fördermittel-Richtlinien für bauliche Maßnahmen zur Ganztagsbetreuung sind seit einem Jahr rechtskräftig.

„Für die Kinder sollte das Beste nicht zu teuer sein“, forderte Christina Haas (CSU) und wollte wissen: „Schaffen wir das zeitlich überhaupt mit dem vorhandenen Personal und den gesetzten Prioritäten?“ Dr. Jürgen Leikert (CSU) fehlte die von der Fraktion geforderte Machbarkeitsstudie mit Planskizzen und Zeichnungen sowie der möglichen Umsetzung nach schulbaurechtlichen Vorgaben auf dem Areal der alten Turnhalle. „Der derzeitige Informationsstand ist uns zu wenig“, stellte er eine Ablehnung der Beschlussvorlage in Aussicht.

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Kamm wies auf eine „dank des Personals bestens funktionierende Ganztagsbetreuung“ hin und betonte: „Wir wissen, was zu tun ist, und werden das zeitlich mit eurer Unterstützung auch schaffen.“ Daraufhin stimmte der Gemeinderat mit 17:3 Stimmen dem dargelegten Sachverhalt zu und sah den Antrag der CSU damit als behandelt und erledigt.

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