Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Schwimmerische Zukunft ist in Gefahr

Turn- und Sportverein Bernau zählt über 1400 Mitglieder

Auf der Jahresversammlung des TSV Bernau berichteten die Abteilungsleiter über das Vereinsleben in den jeweiligen Sparten im Vereinsjahr 2021. Neben einigen positiven Entwicklungen, sieht der Verein die schwimmerische Zukunft Bernaus in Gefahr, sollte die Gemeinde das Hallenbad schließen.

Bernau – Aktuell sind weit über 1400 Mitglieder bei den verschiedenen Abteilungen des TSV Bernau gemeldet. „Hier zeigt sich eine positive Entwicklung nach der Corona-Delle, da am Jahresanfang erst 1397 gezählt werden konnten“, hob Dr. Ansgar Schwirtz in der Jahresversammlung des Gesamtvereins hervor. Besonders zu erwähnen sei der hohe Anteil an Kindern und Jugendlichen mit fast 50 Prozent.

Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum zum 100-jährigen Bestehen ist ausgefallen

Dennoch stand nach Angaben von Schwirtz das Vereinsjahr 2021 weiter im Zeichen von Corona, sodass nur vereinzelt größere Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Ins Wasser fielen die Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum zum 100-jährigen Bestehen. Der Trainingsbetrieb der verschiedenen Sportarten stand unter erschwerten Bedingungen. Eine besondere Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Heidi Okon und Anneliese Thiele.

Hallenbad darf nicht schließen

Für das Projekt „101 Sportabzeichen für 101 Jahre TSV Bernau“ warb der Ehrenvorsitzende Rainer Wicha, welches sich auf der Zielgeraden befindet. Es werden nur noch wenige Teilnehmer gesucht. Bei einigen fehlen ein paar Leistungen, vor allem die Bestätigung der Schwimmfähigkeit. Hier betonte Wicha die Notwendigkeit des Hallenbades und appellierte an die Gemeinde, dieses geöffnet zu lassen. Die Abteilungsleiter stellten der Versammlung ihr Sportangebot und das Vereinsleben vor. Im Gegensatz zu anderen Vereinen, die sich auflösen mussten, überstand die Bernauer Aikido-Abteilung laut Stephan Rüttenauer die Pandemie. Mit neuen Matten sieht die Abteilung in eine gute Zukunft.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Auch die Eishockeyspieler berichteten über eine positive Entwicklung mit gut 40 Spielern im Kader. Martin Mittermeier sprach vom Gewinn der Meisterschaft und Aufstieg. Stolz sind die Fußballer auf die Auszeichnung mit der „Goldenen Raute“ durch den Bayerischen Fußballverband. Gleichzeitig freute sich Donat Steindl-müller über die Investition in eine neue, erweiterte Flutlichtanlage und eine Spielfeldanzeige für eine bessere Infrastruktur beim Fußballplatz. Das breite Angebot der Turner stand im Mittelpunkt von Ansgar Schwirtz als deren Abteilungsleiter. Insbesondere die Turnabteilung profitierte von den beiden FSJ-lerinnen. Hans Ahne dagegen legte die schwierige Situation der Tischtennisabteilung dar und bedauerte die schwache Teilnehmerzahl beim Training.

Schwimmerische Zukunft in Bernau ist in Gefahr

Schließlich zeigte Matthias Vieweger das umfangreiche Programm der Schwimmabteilung für Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf. Allerdings sah er die schwimmerische Zukunft in Bernau in Gefahr, falls das Hallenbad geschlossen werde. Schwirtz pflichtete seinem Stellvertreter bei und bezeichnete „Schwimmen als Lebensentscheidung“. re/MG

Kommentare