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Gemeinde sichert Trinkwasserversorgung

Abschluss eines Millionenprojekts: Trinkwasser-Speicher auf 80 Mikrobohrpfählen in Seeon eingeweiht

Der Geschäftsführer des Zweckverbandes „Harter Gruppe“, Thomas Kehr (links), erklärt Bürgermeister Martin Bartlweber (Mitte ) und Bauamtsleiter Josef Heiß den automatischen Reinigungsvorgang.
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Der Geschäftsführer des Zweckverbandes „Harter Gruppe“, Thomas Kehr (links), erklärt Bürgermeister Martin Bartlweber (Mitte ) und Bauamtsleiter Josef Heiß den automatischen Reinigungsvorgang.
  • VonGabi Rasch
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Der instabile Boden, die Hygiene und selbst der Aufbau waren eine große Herausforderung. Die Kosten für den neuen Hochbehälter liegen im Millionenbereich.

Seeon-Seebruck – Wasser ist unser höchstes Gut und kommt bequem aus dem Hahn. Kein Wunder, denn für die Trinkwasserversorgung wird hierzulande viel getan. Etwa auch in der Gemeinde Seeon-Seebruck. Die Chiemsee-Gemeinde hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich in ihr Leitungsnetz investiert. Dafür wurde sie jetzt beim Bau eines neuen Hochbehälters in Waltenberg bei Seeon gewissermaßen entschädigt: Die 2,1 Millionen Euro teurere Baumaßnahme wurde mit einer halben Million Euro gefördert. Nun wurde der Hochbehälter eingeweiht.

Besitzer stellten Grund zur Verfügung

Bürgermeister Martin Bartlweber stellte heraus, dass das Bauvorhaben ohne die Einwilligung der Grundstücksbesitzer, dafür Grund und Boden zur Verfügung zu stellen, nicht möglich gewesen wäre. Für den Unterhalt des Wassernetzes und der gemeindlichen Versorgungseinrichtungen besteht zwischen der Gemeinde Seeon-Seebruck und dem „Zweckverband zur Wasserversorgung der Harter Gruppe“ eine Kooperationsvereinbarung. Geschäftsführer Anton Schmuck vom Ingenieurbüro Dippold & Gerold in Prien erinnerte daran, dass mit dem Bauvorhaben im Juli 2020 begonnen worden sei. Anfang November letzten Jahres habe der neue Hochbehälter, der den maroden Erdbehälter aus den 1950er Jahren ersetzt, in Betrieb gehen können.

Der alte Erdbehälter liegt unweit von dem neuen Hochbehälter entfernt. Das unterirdische Bauwerk wurde mittlerweile gesprengt und wird gerade zurückgebaut.

Die beiden Edelstahlbehälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 500 Kubikmeter Trinkwasser befinden sich in einem neu gebauten Holzständerbau-Gebäude. Wegen der Bodenbeschaffenheit mussten 80 Mikrobohrpfähle gesetzt werden, um ein tragfähiges Fundament zu gewährleisten.

Im weiteren Verlauf wurden dann die Leitungen verlegt und das Gebäude errichtet, das aus Hygienegründen entsprechend isoliert werden musste, damit sich bei größeren Temperaturschwankungen kein Kondenswasser bilden kann. Die 6,50 Meter hohen Tanks wurden im Gebäude zusammengeschweißt.

Vom Bauschberg abwärts in die Häuser

Der Standort des neuen Wasserspeichers befindet sich am höchsten Punkt von Seeon und liegt damit idealerweise höher als der höchste Wasserhahn. Somit kann das Wasser, das aus dem Brunnen „Bauschberg“ gespeist wird, durch den hydrostatischen Druck ohne weitere Kraft- oder Druckzufuhr weiter an seinen Bestimmungsort gelangen.

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