Traunsteiner Waldfriedhof ist wieder geöffnet – Oberbürgermeister Christian Kegel dankt Friedhofsverwalter Martin Schmitz

Der Traunsteiner Waldfriedhof ist wieder geöffnet.

Wie berichtet, hat Sturmtief Bianca dort einen Schaden im fünfstelligen Bereich verursacht. Sieben Bäume musste Friedhofsverwalter Martin Schmitz entfernen lassen. Ein Teil war direkt auf mehrere Gräber gestürzt, ein Teil stand schief. Oberbürgermeister Christian Kegel (linkes Bild) machte sich gemeinsam mit der Stadtratsreferentin für den Waldfriedhof, Waltraud Wiesholler-Niederlöhner (links), ein Bild von der Lage. Mehrere große Bäume auf dem Gelände des Waldfriedhofs gerieten durch die starken Böen in Schieflage, manche wurden gar entwurzelt und trafen im Fallen mehrere Grabstätten. 25 Grabstätten sind beschädigt, zudem wur-den sieben Bäume entfernt. Bis die Gefahr für die Besucher beseitigt war, musste der Friedhof gesperrt werden. „Der Schaden liegt im fünfstelligen Bereich“, erklärte der Oberbürgermeister. Er bedankte sich bei Martin Schmitz und seinem Team für die geleistete Arbeit und besprach mit dem Friedhofsverwalter das weitere Vorgehen. Wie sich zeigt, sind für die Beseitigung der großen Baumstöcke Spezialgeräte nötig. Sie müssen in den engen Wegen des Friedhofs Platz finden, ohne die Totenruhe zu stören. Jedes Jahr lässt die Stadt Traunstein die Standsicherheit der Bäume im Stadtgebiet überprüfen und erfasst die Daten in einem Baumkataster. Bei einem solch starken Sturm in Orkanstärke sind aber auch gesunde Bäume nicht davor gefeit, umzustürzen. Auch an der Kriegsgräberstätte „Hohes Kreuz“ wurde ein mächtiger Baum vom Sturm entwurzelt.

Der Soldatenfriedhof der Stadt Traunstein blieb ebenfalls kurzzeitig geschlossen. Re

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