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Gottesdienst zum Abschied

Traunstein schenkt dem scheidenden Seelsorger Georg Lindl einen Rucksack mit Lebensfreude

Ein letztes Mal zelebrierte Georg Lindl am in der Stadtpfarrkirche Sankt Oswald den Gottesdienst.
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Ein letztes Mal zelebrierte Georg Lindl am in der Stadtpfarrkirche Sankt Oswald den Gottesdienst.
  • VonGabi Rasch
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Bei seinem festlichen Abschiedsgottesdienst in der Traunsteiner Stadtpfarrkirche Sankt Oswald wurde Pfarrer Georg Lindl nicht nur mit Worten beschenkt. Vom Pfarrverbund gab es Musik- und Sportgutscheine, von der Stadt einen Rucksack mit viel Lebensfreude und vom Landkreis Traunstein ein Chiemgauer Heimatkreuz in Miniformat. Auch die Vertreter der Evangelischen Kirche und der Vereine waren nicht mit leeren Händen erschienen.

Traunstein – Der Gottesdienst, musikalisch umrahmt von Chor und Orgel, stand im Zeichen des Evangeliums der Brotvermehrung, das erzählt, wie sich die Menge am See sammelt und die Jünger sich sorgen, dass das Brot für so viele nicht ausreicht. Jesus dagegen glaubt daran, dass es reichen wird. „Das Wenige zu nehmen und zu teilen, damit etwas entsteht, diesen Auftrag haben die Menschen auch heute“, sagte Pfarrer Lindl, der Traunstein nach elf Jahren verlässt und in Gauting eine neue Wirkungsstätte antritt.

In seiner Zeit in Traunstein sei bei den Stadtoberhäuptern stets Wohlwollen spürbar gewesen und der Landkreis habe dafür gesorgt, dass die Kirche einen Ort habe, wo sie wirken könne, so der 57-Jährige. Lobend stellt er auch die ökumenische Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche heraus. „Es war zu spüren, dass an einem Strang gezogen wird.“ In die Dankesworte schloss er auch die Vereine, wie den Georgiverein sowie die Gebirgsschützen, mit ein: „Danke an alle Vereine, die das Leben in der Stadt so hervorragend gestalten.“

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Verbundpflegerin Lotte Namberger blickte zurück auf elf Jahre Pfarrer Lindl in Traunstein und würdigte seine Verdienste in höchsten Tönen: „Es war beeindruckend mit welchen Eifer und Elan Sie gearbeitet haben“, sagte sie. Als gerechter Arbeitgeber sei er auch ein Vorbild für das Pastoralteam gewesen. Während seiner Zeit als Stadtpfarrer und Dekan sei auch vieles erreicht worden. Unter anderem erwähnte sie Kirchensanierungen und Restaurierungen, den Bau eines Kindergartens sowie die neue Orgel für die Stadtpfarrkirche.

„Sie haben zu Traunstein gepasst“, bestätigte Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. Lindl habe nicht nur als Theologe den Glauben eindrucksvoll vermittelt. Er besitze auch ein großes Maß an Menschlichkeit und Geselligkeit. „Er war immer mittendrin“, ob hoch zu Ross beim Georgiritt oder dem Starkbierfest.

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