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Bayerisch Rote Kreuz betreibt zwei Zentren

Traunstein: Fast 200.000 Tests im ersten Jahr

Hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer steigerten das Testpensum von anfangs 50 auf 900 pro Tag.
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Hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer steigerten das Testpensum von anfangs 50 auf 900 pro Tag.

Vor einem Jahr nahm der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), im Auftrag und mit der tatkräftigen Unterstützung des Landkreises, in einer Gewerbehalle in Traunstein Mühlwiesen den Betrieb eines Testzentrums für Covid19-PCR-Tests auf. Nun zieht das BRK in einer Mitteilung eine Zwischenbilanz.

Traunstein – Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr stehen die Helfer des Roten Kreuzes demnach für Bürger, die einen PCR-Test benötigen, zur Verfügung. In den vergangenen zwölf Monaten seien allein in Mühlwiesen durch das Rote Kreuz über 120000 Tests durchgeführt worden. Hinzuzuzählen seien 71 000 Tests aus dem Testzentrum Trostberg, welches der BRK-Kreisverband Traunstein in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst seit Anfang November vergangenen Jahres anbietet. Öffnungszeiten seien ebenfalls an an sechs Wochentagen, nämlich montags bis samstags von 7 bis 17 Uhr.

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Allein das BRK Traunstein beschäftigt laut eigenem Bericht im Bereich der Testzentren über 120 ehrenamtliche Helfer und rund 15 hauptamtlich Beschäftigte. „Nur durch die Kombination aus hauptamtlicher und ehrenamtlicher Tätigkeit konnten und können wir diese große Aufgabe für die Bürger des Landkreises erfüllen“, erklärt dazu Thorsten Brandstätter, Leiter der Zentralen Dienste im Kreisverband Traunstein.

Was mit knapp 50 Tests und der Frage, ob das Konzept Zukunft hat, begonnen habe, habe sich schnell als erfolgreich herausgestellt. „In der Spitze schafft das Testzentrum in der Mühlwiesen mehr als 900 Tests pro Tag“, so das BRK. Immer wieder seien Prozesse angepasst und umgestellt worden, um einen möglichst reibungslosen Ablauf für die Probanden zu ermöglichen und die Hygienestandards noch weiter zu optimieren.

Ampel zeigt Auslastung an

Zum Beispiel sei bereits früh durch die IT-Fachleute des Landratsamts eine Ampel auf der Website des Landkreises abgebildet worden. Das Testteam habe die jeweilige Auslastung auf der Internetseite zeigen können, ob es zu Wartezeiten kommen kann oder freie Kapazitäten bestehen.

Der Landkreis Traunstein habe das Rote Kreuz zusammen mit den Maltesern beauftragt, die Testzentren bis Jahresende zu betreiben. Was danach folge, sei unklar. „Was wir sicher wissen ist, dass die Idee und der Gedanke des Roten Kreuzes auch heute über eine große Anziehungskraft verfügen. Damals wie heute gibt es Menschen, die dort helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird“, so Brandstätter.

Über 60 neue Mitglieder helfen mit

Und so hätten sich in den vergangenen zwölf Monaten über 60 Menschen gefunden, welche Mitglied beim Roten Kreuz geworden seien, um in den Testzentren zu helfen und den Bürgern mit einem Covid-19-Test Sicherheit zu geben.

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