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Kliniken Südostbayern rüsten sich für Krisenzeiten

„Rapide steigende Energiepreise“ - So klappt‘s mit der Patientenversorgung

Energieversorgung in Krisenzeiten Klinikum Traunstein
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Energieversorgung in Krisenzeiten: Am Klinikum Traunstein sind zwei große Photovoltaik-Anlagen geplant.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Für Krankenhäuser gewinnt die Energieversorgung an Bedeutung: Denn hier steht in erster Linie die Versorgungssicherheit der Patienten im Vordergrund. chiemgau24.de hat nachgehakt, wie die Kliniken Südostbayern für die Energiekrise gewappnet sind.

Traunstein/Landkreise Traunstein/Berchtesgadener Land - „Wie alle anderen Kliniken in der Region erwarten auch wir finanzielle Zusatzbelastungen durch die prognostizierte Energieknappheit sowie rapide steigende Energiepreise“, unterstreicht Ralf Reuter, Pressesprecher der Kliniken Südostbayern, den Ernst der Lage.

„Auch bei Gasknappheit ist die Versorgung von Kliniken zu gewährleisten“

Gleiches gelte für Nahrungsmittel, Medizinprodukte und die meisten in den Kliniken eingesetzten Produkte. „So wie die Bundesregierung an Privathaushalte appelliert, werden auch die Kliniken versuchen im Rahmen des Möglichen den Energieverbrauch zu optimieren - natürlich ohne eine Beeinträchtigung der Patientenversorgung.“

Trotzdem sei es nicht von der Hand zu weisen, dass Kliniken große Energieverbraucher darstellen, erklärt Reuter und führt als Beispiele medizinische Großgeräte, Lüftungs- und Klimaanlagen, Dampferzeugung oder Warmwasser an. Laut Information der Bundesnetzagentur seien soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser besonders geschützt: „Das heißt, auch bei Gasknappheit ist die Versorgung von Kliniken zu gewährleisten.“

Interne Krisen- und Notfallpläne für die Klinik-Standorte

Die Kliniken gehen daher nicht unvorbereitet in die Energiekrise: „Wir bereiten uns seit längerem auf Energieknappheit vor und tauschen uns mit anderen Kliniken und vergleichbaren Unternehmen aus“, weiß Reuter.

„Zudem haben wie für jegliche Art von Notfallsituationen in unseren Kliniken einschließlich Energieengpässen interne Krisen- und Notfallpläne. Sicher wird es ein Ziel der Kliniken sein, sich im Energiesektor autarker aufzustellen.“

Abschließend kann der Pressesprecher der Kliniken Südostbayern in punkto energetische Versorgung der Kliniken Südostbayern aber beruhigen: „An den Standorten Traunstein und Trostberg gibt es eine zusätzliche Eigenstromversorgung mit Blockheizkraftwerken. Die Wärmeerzeugung, Warmwasser und Dampfversorgung erfolgen mit Erdgas. In einem Ausfall kann mit Heizöl weiterversorgt werden. Bei kurzfristigem und temporärem Stromausfall springen unsere Notstromaggregate ein.“

Die Standorte in Berchtesgaden und Ruhpolding werden indes über Fernwärme versorgt und am Klinikum Traunstein sind zwei große Photovoltaik-Anlagen auf dem Parkhaus und dem sogenannten Bauteil 14 (Bettenhaus Süd) zur Eigenstromversorgung geplant.

mb

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