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328 ABSOLVENTEN – 107 STAATSPREISE VERGEBEN

Traunstein: Abschluss eines außergewöhnlichen Schuljahrs

Schulleiter Andreas Gembala (rechts) und Klassenleiter Robert Kranich (links) gratulierten Asil Engin Azsizan von der EurimPharm Verwaltungs-GmbH & Co. Beteiligngs-KG in Saaldorf-Surheim zu seinem hervorragenden Berufsabschluss als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Er hat sowohl im Berufsschulabschluss, als auch in der schriftlichen und mündlichen Kammerprüfung die Traumnote 1,0 erreicht.
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Schulleiter Andreas Gembala (rechts) und Klassenleiter Robert Kranich (links) gratulierten Asil Engin Azsizan von der EurimPharm Verwaltungs-GmbH & Co. Beteiligngs-KG in Saaldorf-Surheim zu seinem hervorragenden Berufsabschluss als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Er hat sowohl im Berufsschulabschluss, als auch in der schriftlichen und mündlichen Kammerprüfung die Traumnote 1,0 erreicht.

Mit den letzten Prüfungen gehe ein wiederum außergewöhnliches Schuljahr zu Ende und die ganze Schulfamilie atme erst einmal durch.

Traunstein – Mit dieser Feststellung entließ der Schulleiter der Staatlichen Berufsschule II Traunstein, Oberstudiendirektor Andreas Gembala, bei der Überreichung der Abschlusszeugnisse 328 Auszubildende der Ausbildungsberufe Bankkaufleute, Fachlageristen und Fachkräfte für Lagerlogistik, Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement, Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Rechtsanwaltsfachangestellte, Verkäufer/Kaufleute im Einzelhandel, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Pharmazeutisch kaufmännische Angestellte und Verwaltungsfachangestellte.

107 Absolventen mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,5

Davon wurden 107 Absolventen mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,5 mit einem Staatspreis ausgezeichnet werden. 25 Schüler erreichten auch in diesem schwierigen Schuljahr die Traumnote 1,0. Nach den Worten Gembalas konnte mit Schuljahresbeginn im September zunächst in Präsenz unterrichtet werden. Mitte November erfolgte die Einstellung des Präsenzunterrichts und der Beginn des Distanzunterrichts durchgehend für alle Klassen bis Ende Februar. Danach erfolgte Wechselunterricht in Präsenz für Abschlussklassen. Die Beschulung aller Klassen im Wechselunterricht im Schulhaus Begann Ende Mai. Seit Anfang Juni waren wieder alle Auszubildenden in allen Klassen im Präsenzunterricht.

Acht Wochen Präsenzunterricht

„Digitales Lernen ist nicht für alle Auszubildenden gleich gut geeignet, denn vielen fehlt der direkte Kontakt zu den Lehrkräften“, meint der Schulleiter. Sehr gewinnbringend seien deshalb die acht Wochen Präsenzunterricht nach den Pfingstferien gewesen. In dieser Zeit habe der Lernstand bei jedem einzelnen Auszubildenden erhoben, zusammen geeignete Lernstrategien entwickelt und somit die Weichen für das neue Schuljahr richtig gestellt werden können. Zudem konnte laut Gembala auch im Rahmen der Aktion „gemeinsam Brücken bauen“ des Kultusministeriums eine bereits pensionierte Lehrkraft wieder für den Unterricht gewonnen und damit für die Auszubildenden zusätzliche Unterrichtsangebote gemacht werden.

Kompliment ans Kollegium

Wiederum mussten auch die Abschlussprüfungen komplett neu organisiert und dabei natürlich auch die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. „Ich möchte an dieser Stelle meinem ganzen Kollegium ein sehr großes Kompliment machen. Es hat von Anfang an unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterstützt und auf diese Weise sichergestellt, dass unsere Auszubildenden in diesem wiederum außergewöhnlichen Schuljahr ihre Berufsausbildung abschließen konnten“, betont der Oberstudiendirektor.

Digitaler Unterricht

Einige Lehrkräfte hätten sich im Rahmen des digitalen Unterrichtens so intensiv weiterqualifiziert, dass sie nicht nur die Lehrkräfte an der Schule bestmöglich unterstützen, sondern auch darüber hinaus, organisiert durch die Regierung von Oberbayern, Weiterbildungskurse für Lehrkräfte anderer oberbayerischer Schulen anbieten konnten. Durch die Anstrengungen aller Beteiligten konnte das gleiche Leistungsniveau bei den Berufsabschlüssen erreicht werden, wie in den Jahren zuvor.

„Somit haben alle Auszubildenden, die Eltern, die Ausbildungsbetriebe, die zuständigen Stellen, alle Lehrerinnen und Lehrer und die Schulverwaltung immer wieder neue Wege gefunden, aber auch viele neue Wege gebaut, auf denen unsere frischgebackenen Absolventen nun zuversichtlich und wacker in Ihre Zukunft schreiten können“, freut sich der Schulleiter abschließend. (bjr)

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