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Kirche unterstützt Menschen auf Sinnsuche

Tourismus-Seelsorge nimmt im Chiemgau spirituelle Arbeit auf

Während ihres Antrittsbesuchs beim stellvertretendem Tourismuschef Herbert Ringsgwandl (von links) loteten die Pastoralreferenten Georg Gruber und Robert Hintereder die Schnittmengen in der Gästebetreuung aus.
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Während ihres Antrittsbesuchs beim stellvertretendem Tourismuschef Herbert Ringsgwandl (von links) loteten die Pastoralreferenten Georg Gruber und Robert Hintereder die Schnittmengen in der Gästebetreuung aus.
  • VonLudwig Schick
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Das neu geschaffene Tourismuspastoral des Erzbistums München und Freising möchte Gästen während ihres Aufenthalts im oberbayerischen Alpenraum, ein Spektrum an Angeboten bieten.

Ruhpolding – Dahinter steht das Bemühen, neue Wege zu gehen, um Menschen anzusprechen und mit der Frohen Botschaft im ökumenischen Sinn in Kontakt zu bringen.

Neben dem Chiemgau sind die Orte Garmisch-Partenkirchen, Tegernsee, Prien, Bad Reichenhall und Berchtesgaden als Wirkungskreise vorgesehen, in die das Erzbistum laut seinem aktuellen Personal- und Stellenplan zukünftig investieren wird. Für den südlichen Chiemgau sind seit Jahresanfang die Pastoralreferenten und Theologen Georg Gruber und Robert Hintereder mit jeweils einer halben Personalstelle damit betraut, spirituelle Anknüpfungspunkte für Freizeitjünger zu schaffen.

Kirche will sich nicht verstecken

Hintereder, zuletzt sieben Jahre in der Pfarrei Kammer tätig, übernimmt als zweite Halbstelle die überregionale Fachbereichsleitung „Tourismus und Sport“ im Erzbischöflichen Ordinariat. Gruber bleibt in stundenreduzierter Halbstelle als Seelsorger in der Pfarrei St. Georg in Ruhpolding. Das Gebiet, in dem sie tätig sein werden, umfasst die Pfarreien Ruhpolding, Inzell, Reit im Winkl, Unter- und Oberwössen sowie Schleching, wobei Ruhpolding Sitz der Fachbereichsstelle ist.

Wie spirituelle Schwerpunkte und Ideen mit bestehenden touristischen Angeboten genutzt oder ausgebaut werden können, diskutierten die Theologen während ihres Antrittsbesuchs mit Ruhpoldings stellvertretendem Tourismuschef Herbert Ringsgwandl. Man war sich einig, dass hier im Schulterschluss tragfähige Impulse erwachsen können, wenn Seelsorge und Marketing zusammenpassen. „Wir wollen uns bei Gott nicht hinter Kirchenmauern verstecken, sondern Kirche zeigen, wie wir sie interpretieren“, hob Hintereder angesichts des Bildes hervor, das die Kirche derzeit in der Öffentlichkeit abgibt. Gruber ergänzte, er registriere mehr Menschen, die auf tiefgreifender Sinnsuche sind, gerade unter Gästen.

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Ringsgwandl verwies auf den reichen Schatz an Traditionen, die den Chiemgau auszeichnen. Jedes Gipfelkreuz stelle eine Möglichkeit dar, zu meditieren. Auch seien kirchliche Traditionen nicht nur Fassade oder Fotomotiv. Hier gebe es viele Schnittmengen. Man könne mit einem Beitrag in der Gäste-Broschüre „O’kema“ auf die Tourismus-Seelsorge aufmerksam machen. Fazit oder Credo der Gesprächsrunde: Der Gast sollte immer als Teil des Ganzen gesehen werden.

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