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Bis tief in die Nacht gespielt

Ein selbst kreiertes Regelbuch für die "Spielende Bücherei" sowie ein Schokoloden- "Scrabble" nahm Anita Moka (links) als Dank von Natalie Hintermeier (rechts) im Namen der Spielefreunde entgegen. Das freute auch Zweite Bürgermeisterin Doris Noichl (Mitte).  Foto Eder
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Ein selbst kreiertes Regelbuch für die "Spielende Bücherei" sowie ein Schokoloden- "Scrabble" nahm Anita Moka (links) als Dank von Natalie Hintermeier (rechts) im Namen der Spielefreunde entgegen. Das freute auch Zweite Bürgermeisterin Doris Noichl (Mitte). Foto Eder

Mit rund 50 Spielen startete die Grassauer Bücherei vor zehn Jahren ihr Angebot "Spielende Bücherei". Nun stehen den Kunden über 350 Gesellschaftsspiele zur Ausleihe zur Verfügung.

Bei der Feierstunde zum zehnten Geburtstag stand natürlich auch das Spiel im Vordergrund.

Grassau - Büchereileiterin Caroline Zeisberger hob hervor, dass der Bestand an aktuellen, originellen und familientauglichen Spielen groß sei und zu der Möglichkeit der Ausleihe auch noch die monatlichen Spieleabende und die große "Spiele-Star-Parade", ein Testwochenende vor allem für Familien, das Angebot ergänzen. Dies wäre aber nicht möglich gewesen, wenn sich die spielbegeisterte Büchereimitarbeiterin Anita Moka nicht so für die Abteilung eingesetzt hätte.

Auch Zweite Bürgermeisterin Doris Noichl lobte das Engagement der Bücherei und die große Auswahl.

Den Werdegang der Bücherei skizzierte Anita Moka. Auslöser war der Grassauer Spielzeugmarkt, den die Heizelmädchen seit 23 Jahren organisieren - übrigens auch eine Idee von Anita Moka. Vor zehn Jahren hatten sich die Heizelmädchen entschlossen, der Bücherei eine Sachspende von 50 Spielen zukommen zu lassen.

Seither wurde der Bestand stets erweitert, ergänzt und immer auf den neuesten Stand gebracht. Mittlerweile könne die Bücherei 356 Spiele anbieten, wovon mindestens immer ein Viertel verliehen ist.

Bereits in der alten Bücherei, damals noch im Pfarrheim, begann man, Spielenachmittage anzubieten. Nachdem vorwiegend Kinder kamen, wurde das Angebot auf drei Spieleabende im Jahr ergänzt. Bereits im ersten Jahr, so Moka, kam der Kontakt mit den Spielefreunden aus Rosenheim zustande und die erste große gemeinsame Spiele-Star-Parade wurde organisiert. Viele private Spielekreise seien daraus entstanden. Moka freute sich, dass es zudem die "Aiblinger Zockerbande" gebe und auch Spieleveranstaltungen auf einem Chiemseeschiff stattfinden.

Der Spielenachmittag für Senioren sei ebenfalls aus der "Spielenden Bücherei" entstanden. Das Allerschönste, was sie erleben durfte, sei, dass sie neue Freunde gefunden habe. Ohne diese hätte sie nicht so lange durchgehalten, sagte Moka. "Spielen ist generationsübergreifend und es ist wichtig, das Kulturgut Spiel zu forcieren", sagte sie. Es gebe nichts Preiswerteres als sich Spiele auszuleihen und in der Familie damit Spaß zu haben. Zudem sei gemeinsames Spielen auch Familientherapie.

Von der (nicht existenten) "Spielegewerkschaft Grassau" dankten Natalie Hintermeier und Axel Schön der engagierten Anita Moka für die schönen Spieleveranstaltungen und die hervorragende Bewirtung mit einem neuen Buch, dass die Spielregeln für die "Spielende Bücherei" beinhaltet, sowie einem Schokoladen-"Scrabble".

Bis tief in die Nacht wurde dann gemeinsam gespielt und viel gelacht. Verschiedene Partyrunden förderten das Kennenlernen unter den vielen Jubiläumsgästen. tb

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