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Jahresversammlung Theaterverein Grabenstätt

Theaterverein Grabenstätt stellt sich personell neu auf

Der neue Vorstand des Theatervereins Grabenstätt: (von links) Peter Kriegenhofer, Stefanie Rohrmeyer, Juliane Grünbauer, Michael Hartl, Evi Lange sowie Christian Maier, Marion Grünbauer und Simone Pechmann.
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Der neue Vorstand des Theatervereins Grabenstätt: (von links) Peter Kriegenhofer, Stefanie Rohrmeyer, Juliane Grünbauer, Michael Hartl, Evi Lange sowie Christian Maier, Marion Grünbauer und Simone Pechmann.
  • VonMarkus Müller
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Das neue Führungsduo des Theatervereins Grabenstätt besteht aus Michael Hartl und Juliane Grünbauer. Der Verein sucht feste Spielstätte auch damit nach zwei Jahren Pause bald wieder Aufführungen stattfinden können.

Grabenstätt – Als der Theaterverein Grabenstätt Anfang 2020 seinen 130. Geburtstag mit Ralph Wallners lustigen Schwank „Breznknödl-Deschawü“ feierte und in der Schlossökonomie gleich achtmal für Stimmung und Unterhaltung sorgte, ahnte niemand, dass es für Jahre das letzte Theaterstück sein würde. Schon kurz darauf wurde das Vereinsleben nämlich durch den ersten Corona-Lockdown komplett lahmgelegt. Neben der Pandemie führte die scheidende Vorsitzende Stefanie Rohrmeyer nun in der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Chiemseefischer“ auch die seit Jahren fehlende feste Spielstätte als Grund an, warum man seit fast zweieinhalb Jahren keine Aufführungen mehr auf die Bühne bringen konnte. Jahrzehntelang hatte der Theaterverein seine Heimat im Gasthof „Zur Post“ in Grabenstätt, doch seitdem der letzte Pächter (Taverna Oregano) 2017 zusperrte, ist man heimatlos. Dank der Gemeinde konnte man seitdem aber unter anderem für das 2019er-Erfolgsstück „Stress im Polizeirevier“ den Schlossökonomie-Saal nutzen. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer sicherte dem Theaterverein, der „für die Gesellschaft ganz wichtig ist“, in der Versammlung weiterhin seine Unterstützung zu und glaubt fest daran, dass es unter der neuen Führung gut weitergeht.

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Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wählten die anwesenden Vereinsmitglieder den bisherigen Kassier Michael Hartl einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden. Als Zweite Vorsitzende zur Seite steht ihm in den kommenden drei Jahren Juliane Grünbauer. Die bisherige Vorsitzende Rohrmeyer und deren Stellvertreter Peter Kriegenhofer, die die Geschicke des Vereins sechs Jahre erfolgreich lenkten, bleiben der Vorstandschaft als Beisitzer erhalten und bleiben auch Ensemblemitglieder. Zur neuen Kassierin bestimmte man Evi Lange und Marion Grünbauer beerbt Elvira Stückl als Schriftführerin. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Wolfgang Riederer und Simone Pechmann.

Die Wahl leitete Bürgermeister Wirnshofer. „Ich hoffe, dass wir was zerreißen, so wie wir jetzt aufgestellt sind“, so der neue Vorsitzende Hartl. Regelmäßig steht er auch in Übersee auf der Bühne. Mit dem Grabenstätter Theaterverein wird dies wohl erstmals in diesem Herbst wieder der Fall sein, denn dann ist zum „Neustart“ ein Einakter im „Chiemseebräu“ in Grabenstätt geplant. „Wir haben das Angebot der Wirtsfamilie Lange sehr gerne und mit großem Dank angenommen“, so Rohrmeyer. Für größere Produktionen sei ihre Wirtsstube aber leider zu klein, meinte Evi Lange. Die Suche nach einer neuen festen Spielstätte geht also weiter. Neben Elvira Stückl sind auch Annemarie Biller und Marie-Luise Richter aus der Vorstandschaft ausgeschieden. Die drei werden dem Verein aber eng verbunden bleiben.

Wie die scheidende Vorsitzende Rohrmeyer im Jahresbericht 2020/2021 erinnerte, habe man in beiden Vorjahren keine Jahreshauptversammlung abhalten können. 2020 sei sogar auf sämtliche Treffen verzichtet worden und erst im Sommer vergangenen Jahres habe man wieder zwei Stammtisch-Abende durchführen können. „Leider waren auch Austritte aus dem Verein zu verzeichnen“, bedauerte Rohrmeyer. Die Mitgliederzahl lag Ende 2021 noch bei 65 Erwachsenen und drei Jugendlichen. Schwierig gestalte sich wegen der fehlenden festen Spielstätte auch die Suche nach neuen Spielern. Die Gespräche mit dem Gasthof „Grabenstätter Hof“, in dem sich eine Bühne befindet, seien bisher leider ins Leere gelaufen.

Da sich in der Corona-Zeit auch die Ausgaben in Grenzen gehalten hatten, konnte Kassier Michael Hartl recht erfreuliche Zahlen vermelden. Das Anfang 2020 achtmal aufgeführte Stück „Breznknödl-Deschawü“ sei auch aus finanzieller Sicht ein Erfolg gewesen, betonte Hartl und verwies auf 645 Eintritte. Ein Dank galt der Gemeinde für den jährlichen 150-Euro-Vereinszuschuss.

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