Tempo 30 im Fokus des Gemeinderats

Übersee. – Kontrovers diskutiert wurde in der jüngsten Sitzung des Überseer Bauausschusses der Antrag zur Errichtung einer Tempo-30-Zone für die Moosener Straße, eine der Hauptverkehrsadern am Ortsrand.

Schließlich wurde ein Kompromiss für einen Teil der Straße beschlossen.

Auf eine eindeutige Ablehnung war der Antrag bei der Polizei gestoßen. Auch Birgit Gnadl (GfÜ) war dagegen. Stefan Haneberg (GfÜ) war der Meinung, man sollte die Tempo-30-Zonen im Ortsbereich generell auf ein Minimum beschränken. Auch Christoph Maier (CSU) hielt eine 30er-Beschränkung für die ganze Straße „für unsinnig“.

Für eine verkehrsberuhigte Zone auf der ganzen Straße sprach sich Anton Stefanutti (Die Grünen) aus. „Die Reduzierung auf 30 Stundenkilometer bietet mehr Sicherheit, weil der Bremsweg im Fall der Fälle einfach kürzer ist“, argumentierte Stefanutti. Nach seinem Dafürhalten sollte innerhalb geschlossener Ortschaften sogar generell eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometer gelten.

Mit dem Kompromissvorschlag von Bürgermeister Eberhard Bauerdick (GfÜ), die Moosener Straße zu teilen, zeichnete sich schließlich eine Lösung ab, mit der das Gremium überwiegend zufrieden war.

Künftig soll nun der Straßenabschnitt vom Eintritt in die Moosener Straße bis zum Ende des Forsthausweges als Tempo-30-Zone gekennzeichnet werden. Danach soll Tempo 50 gelten. Lediglich Gemeinderätin Gnadl stimmte gegen diesen Beschluss. vd

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